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  <title>f79</title>
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  <updated>2012-02-02T07:30:00Z</updated>
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    <title>Kommende Woche am Start: Die Freiburger Job-Start-Börse</title>
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      <name>Text // f79 /// Bild // Zeno F. Pensky - schoenefotowelt.de / www.jugendfotos.de</name>
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    <updated>2012-02-02T07:30:00Z</updated>
    <summary>Informationen zu Berufen und Ausbildungen kompakt: Die Jobstartbörse im vergangenen Jahr meldete eine Rekordbesucherzahl: Fast 5.000 Schülerinnen und Schüler informierten sich im vergangenen Februar bei fast 80 Ausstellern aus der Region über ihre Möglichkeiten in der beruflichen Zukunft. Am Mittwoch den 8. und am Donnerstag den 9. Februar findet der Event erneut in Kooperation mit dem Tag der beruflichen Bildung im Freiburger Konzerthaus statt.  Ab 18 Uhr am Mittwochabend stehen allen Interessierten die Türen offen, die Abendveranstaltung dauert bis 20.30 Uhr. Am Freitag geht es dann um 8.30 Uhr los, Ende ist gegen 15.30 Uhr.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neben klassischen Ausbildungswegen,&lt;/strong&gt; die hier von den Unternehmen vorgestellt werden – und im vergangenen Jahr waren das immerhin 120 Stück -, finden die Besucher an den Ständen auch Informationen zu zahlreiche Studienmöglichkeiten – 2011 war erstmals auch die Freiburger Albert-Ludwigs-Universität mit einem Stand an der Messe vertreten. Zudem können sich die jungen Leute auch im Rahmen zahlreicher Workshops – wie etwa "Die erfolgreiche Bewerbung" oder "Karrierechancen im Handwerk" im vergangenen Jahr – zu interessanten und relevanten Themen detailliert informieren. Zusätzlich präsentieren die Freiburger beruflichen Schulen im Rahmen des Tages der beruflichen Bildung ihr schulisches Angebot.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auf der Messe sind auch zahlreiche Unterstützer unseres Projekts vertreten.&lt;/strong&gt; Wer sich für Betriebe interessiert, die nicht nur auf ihr eigenes Wohl bedacht sind, sondern auch ein wenig Geld in die Förderung jugendrelevanter Projekte wie f79 stecken, der ist bei den folgenden Ständen auf der Messe gut aufgehoben:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Abrechnungszentrum Emmendingen - Stand 35 - 1.OG&lt;br /&gt;Agentur für Arbeit - Stand 63 - 2.OG&lt;br /&gt;badenova AG &amp;amp; Co.KG Stand 61 - 2.OG&lt;br /&gt;Bundeswehr Stand 65 -  2.OG&lt;br /&gt;Dachser GmbH - Sand 40 -  1.OG&lt;br /&gt;Dehoga Freiburg - Stand 36 - 1.OG&lt;br /&gt;Edeka Aktivmarkt Barwig - Stand 43 - 2.OG&lt;br /&gt;Finanzamt Freiburg - Stand 62 - 2.OG&lt;br /&gt;Internationaler Bund - Stand 71 - 2.OG&lt;br /&gt;Klotz GmbH Spedition - Stand 38 - 1.OG&lt;br /&gt;Lidl Vertriebs GmbH &amp;amp; Co.KG - Stand 48 - 2.OG&lt;br /&gt;Moser GmbH &amp;amp; Co.KG - Szand 39 - 1.OG&lt;br /&gt;Northrop Grumman LITEF GmbH - Stand 53 - 2.OG&lt;br /&gt;Sick AG - Stand 57 - 2.OG&lt;br /&gt;Sparkasse Freiburg - Stand 11 - 1.OG&lt;br /&gt;Streck Transport GmbH - Stand 2 - 1.OG&lt;br /&gt;Volksbank Freiburg - Stand 15 - 1. OG&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;INFOS: &lt;a href="http://www.jobstartboerse.de/" target="_self"&gt;www.jobstartboerse.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>"Svenjas Reise" - ein f79-Blog / Folge 12: Unterwegs</title>
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      <name>Text &amp; Bilder // Svenja Lampe / f79</name>
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    <updated>2012-02-01T10:08:19Z</updated>
    <summary>Allein in Chile - das ist derzeit f79-Autorin Svenja Lampe. In ihrem Blog berichtet sie von ihrem einjährigen Schüleraustausch im Süden Amerikas. In dieser Folge macht sie sich gemeinsam mit ein paar anderen Austauschschülern auf in die Anden. Mission: "Häuser konstruieren". Zudem berichtet sie noch von einem großen Jonglierfestival in Punta Arenas und von einem wilden Rodeo "chile-style".</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hallo Freiburg&lt;/strong&gt;,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich bins wieder, Svenja, &lt;/strong&gt;und wie immer habe ich viel zu berichten. Weihnachten und Silvester sind gut überstanden und langsam aber sicher verschwinden auch die ganzen Weihnachtsaccessoires aus den Häusern. Gleich nach Silvester stand eine große Reise an: Zusammen mit anderen Austauschschülern von AFS und anderen Interessierten bin ich von Santiago aus in ein kleines Dorf in den Anden gefahren. Mission: Häuser konstruieren.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Häuser konstruieren? &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zehn Tage lang haben wir in der grellen Sonne Santiagos &lt;/strong&gt;bei über 30 Grad hart gearbeitet, von neun Uhr morgens bis sieben Uhr abends, und wir haben es geschafft: fünf Holzhäuser, drei auf sechs Meter, mit zwei Fenstern und einer Tür. Die Familien, für die wir diese Häuser gebaut haben, hatten es wirklich nötig und haben sich riesig über die Freiwilligenarbeit gefreut.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="arbeit" src="cid:7f490d2b3f7a4de3bdd10cab6e469ef3/semi_large/" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Sonne brannte, und überall Polvo (Staub).&lt;/strong&gt; Die Gegend dort ist so trocken, dass die Erde Zentimeter hoch staubt bei jedem Schritt, den du gehst, und der Staub setzt sich auf der Haut ab, in den Klamotten, überall! Am ersten Tag fingen wir erst einmal an, die vier Grundpfosten zu vermessen und zu graben. Als die saßen, wurden weitere Löcher gebuddelt, bis wir letztendlich 16 Pfosten in die Erde gerammt und mit Maßbändern und allem drum und dran abgemessen hatten. Danach konnte der Boden (zwei schon fertig angefertigte Platten von 3x3m) darauf genagelt werden. Als der Boden saß, halfen wir dem Tio ( ich weiß nicht, wie ich das übersetzen soll, aber Jugendliche sagen zu allen Älteren, ob jetzt Eltern von Freunden oder alte Menschen, "Tio" oder "Tia" also Onkel oder Tante), auf den neuen Boden zu klettern und er hat wirklich vor Freude angefangen, zu tanzen. Nach dem Boden kamen die Wände und als auch die standen und fixiert waren, sind immer einige auf die Wände geklettert, haben sich darauf gesetzt und die Deckenpfosten befestigt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="mediaagua" src="cid:c00e4c62504343609f37fe7ce47aba0d/semi_large/" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Arbeitsklima war angenehm, &lt;/strong&gt;alle waren freiwillig da, niemand hat sich vor der Arbeit gedrückt und alle wollten die Sache so gut wie möglich machen, dafür waren wir ja schließlich angereist. Manchmal kamen wir um sieben Uhr total geschafft in die Schule zurück, in der wir geschlafen haben, und wurden mit der Botschaft begrüßt: „Hey, chickos, no hay agua!“ (Es gibt kein Wasser!) Da sah man viele entsetzte (auch sehr dreckige) Gesichter und wir bemitleideten uns ein wenig selbst, denn so groß das Herz auch sein mag, auf den Komfort einer Dusche nach der Arbeit wollten wir dann doch nicht verzichten. Aber das Wasser kam immer wieder und letztendlich waren dann auch irgendwann alle wieder frisch und geduscht für das Abendprogramm.&lt;br /&gt;Das Camp hat mir so gut gefallen, weil wir auch als Gruppe total zusammen gewachsen sind und ich habe ganz viele neue Freunde aus ganz Chile kennen gelernt. Einige von denen möchte ich auch besuchen gehen und der nächste Flug ist schon gebucht: Am 8. Februar geht es mit dem Flugzeug nach Santiago und von da aus mit dem Bus nach Arauco, dann weiter nach Conception und Valparaiso. Ich freue mich total, so viel von Chile sehen zu können und werde mir für euch natürlich wieder die Finger wund knipsen!&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gestern ist in Punta Arenas ein großes Jonglierfestival zu Ende gegangen. &lt;/strong&gt;Die Ganze Woche gab es Programme und Workshops, die in einer Turnhalle stattfanden. Zum Programm stand Tela, Trapez, Jonglage, etwas, das sich „Mast“ nennt (zurecht, denn es handelt sich um einen Mast, an dem Gymnastik praktiziert wird) und eine Kunst mit dem Namen „Swing“. Ich weiß nicht, wie das auf Deutsch heißt, aber das ist auf jeden Fall auch ziemlich beeindruckend. Man hat zwei Tücher mit Gewichten an einer Ecke oder (für die Fortgeschrittenen) Ketten mit Feuerkugeln und die werden eben geschwungen. In kreisen, über den Kopf, hinter dem Rücken, in den verschiedensten Varianten und Variationen...&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="Noche del fuego" src="cid:06012e0f3a7e47e1a2a914ef6d1c39c9/semi_large/" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die zwei Highlights für mich waren der Straßenzirkus&lt;/strong&gt; an einem Abend und die „Noche del Fuego“ (siehe oben). Bei der Noche del Fuego haben wir für elf Uhr abends an den Strand eingeladen und dort mit Feuer jongliert, einige haben Feuer gespuckt, irgendwer hatte Trommeln mitgebracht und es kamen viele Zuschauer. Ich habe mich natürlich auch in den Kreis gestellt und jongliert. Gigantisch.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ah ja! &lt;/strong&gt;Einen Tag (Ich habe dank der langen Ferien jegliches Zeitgefühl verloren, was Wochentage angeht) bin ich mit meinen Tíos (Tante und Onkel) und meinen Cousinen aus der Stadt raus und in die Natur gefahren. (Wobei sich Natur auf ewiges Nichts bezieht. Und das ist keine Floskel! Man fährt wirklich durch NICHTS. Braunes Gras, Jeden Kilometer mal ein Baum und ein paar Hügel, hin und wieder ein paar Schafe... Pampa eben - so wie im Bild unten) Nach einer Stunde Pampa kamen wir doch tatsächlich in die Zivilisation zurück. Mitten im Nichts, abgeschnitten von allem ist ein kleines Dorf, fast schon ein kleines Staedtchen das „Villa  Tehuelche“ heißt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="pampas" src="cid:c1c40d20b076408582a375476b3e0178/semi_large/" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dort war ein Festival des Chilenischen Rodeo&lt;/strong&gt; und wir haben viel Fleisch gegessen, uns ein bisschen im Staedtchen umgesehen und dann den feinsten Chilenischen Rodeo gesehen. Für mich als Pferdefreundin zwar ein bisschen fragwürdig, aber meine Güte, das ist eben auch ein Teil der Kultur. Also, man nehme:&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;1.	Eine große Wiese,&lt;br /&gt;2.	ein paar Zuschauer&lt;br /&gt;3.	Junge Pferde&lt;br /&gt;4.	Sattelfeste Reiter&lt;br /&gt;5.	und einen Pfosten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;An den Pfosten wird ein junges Pferd angebunden&lt;/strong&gt; und so lange geärgert, bis das gute Tier WIRKLICH genervt ist. Dann setzt sich ein todesmutiger Mann darauf und klammert sich fest. Das Pferd wird losgebunden und noch ein bisschen gepeitscht Und dann kommt, was kommen muss: Das Pferd wird wirklich ärgerlich und möchte diesen ungebetenen Reiter auf seinem Rücken los werden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="rodeo" src="cid:7e7f51b6efa84173b91798ec61420728/semi_large/" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Normalerweise geht es ziemlich schnell und der Reiter sitzt wieder auf dem Boden&lt;/strong&gt;, aber wenn der Reiter wirklich gut ist oder sich wirklich gut fest hält, ertönt nach ungefähr ein bis zwei Minuten eine Glocke und zwei andere Reiter kommen an galoppiert und packen den Rodeoreiter unter den Armen und heben ihn hoch, so dass das Pferd ohne ihn weiter rennt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Soviel für heute, ich muss mich jetzt langsam auf meine Reise vorbereiten und melde mich wieder, wenn ich wieder in Punta Arenas bin :)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Buch-Tipp // Die Orangen des Präsidenten</title>
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      <name>Rezension // Sanja Döttling // Bildquelle: Verlag</name>
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    <updated>2012-01-28T08:15:00Z</updated>
    <summary>So fern, so nah: Der Irak ist für uns ein Schauplatz von Kriegen und Attentaten. Abbas Khiders Buch „Die Orangen des Präsidenten“ zeigt uns ein anderes Irak. Das Irak des jungen Mahdi, der am Tag seiner letzten Abitursprüfung unschuldig in Gefängnis landet.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt; &lt;w:WordDocument&gt; &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt; &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt; &lt;w:TrackMoves /&gt; &lt;w:TrackFormatting /&gt; &lt;w:DoNotShowRevisions /&gt; &lt;w:DoNotPrintRevisions /&gt; &lt;w:DoNotShowInsertionsAndDeletions /&gt; &lt;w:DoNotShowPropertyChanges /&gt; &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt; &lt;w:PunctuationKerning /&gt; &lt;w:ValidateAgainstSchemas /&gt; &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt; &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt; &lt;w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt; &lt;w:DoNotPromoteQF /&gt; &lt;w:LidThemeOther&gt;DE&lt;/w:LidThemeOther&gt; &lt;w:LidThemeAsian&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeAsian&gt; &lt;w:LidThemeComplexScript&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeComplexScript&gt; &lt;w:Compatibility&gt; &lt;w:BreakWrappedTables /&gt; &lt;w:SnapToGridInCell /&gt; &lt;w:WrapTextWithPunct /&gt; &lt;w:UseAsianBreakRules /&gt; 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&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;Irak, 1989.&lt;/strong&gt; Mahdi hat gerade seine letzte Abiturklausur geschrieben und will mit einem Kumpel Ali zur Feier des Tages nach Ur fahren, als sie Polizisten aufgreifen und ins Gefängnis stecken. Mahdi steht in Verdacht, Kontakt zu einer verbotenen Oppositionspartei zu haben. Schnell stellt sich heraus, dass er unschuldig ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass er das Gefängnis wieder verlassen darf. Am Leben erhalten ihn in der düsteren Gefängniszelle nur die Erinnerungen an seine Kindheit: Seine Mutter, die einen Gemüseladen hatte. Und Samir, der Mahdi in die Geheimnisse der Taubenzucht einweihte.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2 class="MsoNormal"&gt;Orangen und Drachen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;Was Khaled Hosseini mit „Drachenläufer“ für Afghanistan geschafft hat, &lt;/strong&gt;macht Abbas Khider mit „Die Orangen des Präsidenten“ mit dem Irak. Anstatt der trockenen Nachrichten über Kriege und Selbstmordanschläge geben die beiden Schriftsteller uns einen Einblick in das Leben der Menschen. Khider widmet sich mit diesem Buch dem zweiten Golfkrieg und der Diktatur unter Saddam Hussein; Vor allem aber den verehrenden Wirkungen auf die Bevölkerung.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;Es zeigt sich nicht nur, wie die Diktatur die Menschen unterdrückt&lt;/strong&gt; – sondern auch, wie groß die Entfernung zwischen Regierung und Volk ist. So bekam Mahdis Mutter nach dem Kriegstod des Vaters ein Grundstück, ein bisschen Geld – und einen Renault als „Ersatz“.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2 class="MsoNormal"&gt;Erzählungen für das Leben&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Mahdi verbringt zwei Jahre in Gefängnis. Doch nicht etwa verbittert erzählt er aus dem dunklen, dreckigen Kellerloch Geschichten von Samir und seinen Tauben, sondern mit detailreichem Blick für die seltenen schönen Momente für seine Kindheit im Irak.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Noch intensiver ist das Gefühl beim Lesen, wenn man sich vor Augen hält, dass der Autor Abbas Khider selbst zwei Jahre in politischer Haft verbracht hat, bevor er nach Deutschland flüchtete.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2 class="MsoNormal"&gt;Ernste Erzählung&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Unterhaltung dient die Erzählung nicht. Wer nach Zerstreuung sucht, wird sie mit Abbas Khiders zweiten Roman „Die Orangen des Präsidenten“ nicht finden. So schön die Geschichte auch&lt;span&gt; &lt;/span&gt;geschrieben ist – ihr Thema ist bitterer Ernst. Doch genau das ist der Kernpunkt des Buches. Es vermittelt uns die Grausamkeiten eines Landes. Aber nicht in einem wertungsfreien und gefühllosen Zeitungsbericht, sondern in einer Erzählung, die nah an dem Menschen ist.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;Abbas Khidder&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Orangen des Präsidenten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Edition Nautilus&lt;br /&gt;160 Seiten&lt;br /&gt;16€&lt;br /&gt;ISBN: 978-3-89401-733-0&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2 class="MsoNormal"&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Sanja%20D%C3%B6ttling" target="_self"&gt;Sanja Döttling&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere &lt;a href="magazinesearch:query=Buchtipp" target="_self"&gt;Buchtipps und Buchkritiken&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=79" target="_blank"&gt;Literatur/Lesen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im weiteren WWW:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;zur &lt;a href="http://www.edition-nautilus.de/index.html" target="_blank"&gt;Seite des Verlags&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>VIELSAITIG</title>
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      <name>h20// Text // Carolin Schuster // Foto //  video screen shots:Hagen Decker</name>
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    <updated>2012-01-27T05:00:00Z</updated>
    <summary>Wie ist der Beruf Musiker wirklich – traumhaft oder trostlos? h20 führte ein Interview mit dem Hamburger Musiker Philip Andernach. Größter Erfolg des vielseitigen Bassisten war der Auftritt beim Eurovision&#xD;
Song Contest 2004, als er in der Band von Max Mutzke zusammen mit diesem den 8. Platz belegte. Philip Andernach, der seit seinem 8. Lebensjahr Saxophon spielt, tendiert – in seiner eigenen Band - generell mehr in Richtung Jazz und Folk. Er komponierte außerdem bereits zahlreiche Werbe- und Film-Songs.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt; Viele Dank für das Interview. &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Mehr Infos unter &lt;a href="http://www.maxmutzke.de"&gt;www.maxmutzke.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&#xD;
&lt;object width="420" height="240" data="http://www.youtube.com/v/udxLjdz3Z2o" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&#xD;
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&lt;/object&gt;&#xD;
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&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Reisen einmal anders - Couchsurfing</title>
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      <name>Text // Meike Krauss // Bildquelle: "Lennart Schneider" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)</name>
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    <updated>2012-01-25T12:49:14Z</updated>
    <summary>„Couchsurfing ist eine Seite im Internet, auf der Menschen aus der ganzen Welt ihre Couch zum Übernachten für Reisende anbieten...“, erkläre ich immer und immer wieder. Meistens nachdem jemand fragt, in welchem Hostel ich denn bin. Nein, ich bin nicht gern im Hostel, wenn es geht dann immer Couchsurfing, selbst an Weihnachten hat das geklappt. „Ist das nicht gefährlich?“, ist die nächste Frage. Ich sage nein und ich erkläre euch warum.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;Couchsurfing ist eine Plattform um Menschen aus der ganzen Welt zu vereinen. Sie sind alle weltoffen, neugierig und vielleicht ein bisschen verrückt, denn sie laden einen fremden Menschen in ihr Wohnzimmer ein oder gehen selbst in fremde Wohnzimmer zum Übernachten. Hört sich eigentlich recht verrückt an, wenn man sich aber mal informiert ist das gar nicht mehr so verrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Die Profile&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Jeder Couchsurfer hat ein Profil. Hier stehen die Standarddaten: Name, Alter, Ort. Viel interessanter sind aber all die anderen Informationen. Das erste Feld ist immer eine persönliche Beschreibung. Doch erst dann wird es interessant, was ist deine aktuelle Mission, deine Philosophie, deine Interessen, dein Musikgeschmack, was kannst du teilen, willst du lernen und kannst du lehren. Wenn man alle Felder gewissenhaft ausfüllt hinterlässt man einen sehr persönlichen Eindruck im Internet, doch das ist wichtig, man will doch schließlich wissen, ob man zusammen passt, wenn man einige Tage gemeinsam wohnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Die Referenzen&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Die verrücktesten Menschen erkennt man immer am Feld „Eine faszinierende Sache, die ich gemacht habe“. Die Reaktion darauf ist entweder „woah Freak“ oder „wow diesen Menschen will ich treffen“ oder eben auch beides. Am wichtigsten am Profil sind aber die Referenzen. Menschen, die dich getroffen haben, die bei dir auf der Couch geschlafen haben oder dich in ihr Haus aufgenommen haben, hinterlassen dir einen Kommentar: Positiv, neutral oder negativ. Es gibt wenige negative Referenzen, doch die sollte man ernst nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Erlebnisse&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Natürlich bleibt ein Restrisiko, doch man sollte auf seinen Verstand hören. Hat man ein schlechtes Gefühl, nicht hingehen. Es geht nicht darum auf jeden Fall das Geld für ein Hostel zu sparen. Es geht darum einen tollen Menschen kennen zu lernen, die Stadt aus der Sicht eines Einheimischen zu sehen, Geschichten zu teilen und ein tolles Erlebnis zu haben. Couchsurfer sind in der Regel alle unglaublich offen und lebensfroh und motiviert dir einen tollen Aufenthalt zu ermöglichen. Das ganze kostet wirklich nichts, was aber selbstverständlich sein sollte, wenn man eine Weile bei einem anderen Menschen wohnt, auch mal Einkaufen, in der Bar ein Bier mit bezahlen, gemeinsam kochen. Ganz wichtig , es gibt keine Regeln, alles kann, nichts muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Couchstatus&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn du gerne surfen willst aber bei dir zu Hause keine Möglichkeit hast jemanden aufzunehmen, ist das kein Problem. Es gibt folgende Couchstatus: Ja, vielleicht, ich reise gerade und nein. Außerdem gibt es noch „Coffe or a drink“ , das bedeutet, man hat keine Möglichkeit jemanden aufzunehmen, aber man trifft sich gerne mit Reisenden, auf einen Drink oder zeigt ihnen die Stadt. Die Idee dahinter ist Vorurteile abzubauen, die Welt zu verbinden, man kann Sprachen lernen und Kulturen verstehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Events&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;In großen Städten gibt es meistens eine gut aufgebaute Community. In Gruppen können sich Couchsurfer organisieren. Sie treffen sich zu einen Picknick am Strand, lernen so viele Leute aus der Stadt kennen und sehen ihre Heimat vielleicht mal aus einem anderen Blickwinkel. Man feiert Weihnachten zusammen, Sylvester, Couchsurfer laden alle zu ihrem Geburtstag ein. Das passiert, jeder kann mitmachen, mit Couchsurfing bleibt niemand alleine. Es ist ein Lebensgefühl.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Weiterführende Links&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;im Jugendnetz:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;ul&gt;&#xD;
&lt;li&gt;alle Artikel im &lt;a href="magazinesearch:query=extra%20unterwegs" target="_self"&gt;extra unterwegs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;weitere Artikel von &lt;a href="magazinesearch:query=Meike%20Krau%C3%9F" target="_self"&gt;Meike Krauß&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;li&gt;Stichwort &lt;a href="jnlink:keywords?keyword=28" target="_blank"&gt;Auslandsaufenthalt &lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&#xD;
&lt;/ul&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Aus alt mach neu - Der vertrackte Start des Bundesfreiwilligendienst</title>
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    <author>
      <name>Text: Kevin Bay, Fotos: Infobüro Bundesfreiwilligendienst, Zitat: http://www.aktive-buergerschaft.de/buergergesellschaft/kommentare/2011/11-12_jahresrueckblick_2011/gisela_jakob, 06.01.12</name>
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    <updated>2012-01-12T13:55:09Z</updated>
    <summary>Der Zivildienst ist tot - lang lebe der Bundesfreiwilligendienst! Mit dem Ende des Wehrdienstes kommt auch der altgediente Zivildienst in den Ruhestand. Der neue Dienst mit den liebevoll getauften "Bufdis" soll das entstandene Loch schnell füllen - dabei geht einiges schief.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;"Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden" Mit diesen pathetischen Worten wird der Ersatz für den Zivildienst angepriesen. Seit dem Start des Bundesfreiwilligendienstes im September 2011 haben sich mehr als 25.000 Menschen, zumeist Jugendliche, für den Dienst bereit erklärt. Diese Zahlen werden von Regierungsseite gebührend gefeiert, war die Angst keine Freiwilligen zu finden bei Einführung groß gewesen. Denn obwohl der Zivildienst lediglich als Ergänzung konzipiert war, ersetzte er bei seinem über 40 Jahre langem bestehen, auch feste Arbeitsstellen, besonders im Pflegebereich. Das möchte niemand zugeben, lässt sich angesichts des Loches, welches das Ende des Dienst riss, nicht bestreiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Realität in Form von Zu Guttenbergs Vorstoß überraschte die Einsatzstellen genauso wie die Zivildienstleistenden. So war noch zu Beginn des Jahres 2011 nicht daran zu denken, dass jener ausgesetzt werden könnte. Nachdem das Ende im Mai besiegelt war, ließ der Aufschrei der Pflegedienste und Krankenhäuser nicht lange auf sich warten. Kaum war dieser abgeklungen wurde die neue Lösung aus dem Leyen‘schen Hut gezaubert: Der Bundesfreiwilligendienst. Offen für alle. Für die Gesellschaft. Auch für ältere Personen. Super! - so ließe sich das Geschreibsel der Pressesprecher zusammen fassen. Auch ein Starttermin war schnell gefunden und so traten die ersten Bufdis ihren Dienst bereits zum 1. Juli an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Schnell, schnell, schnell - aber nicht durchdacht&lt;/h2&gt;&#xD;
Nach einem solchen Schnellstart war zu erwarten, dass noch vieles ungeklärt bliebe. Erst Ende des vergangenen Dezembers beschloss der Bundestag das Kindergeld für die Freiwilligen. Bis dato mussten die Freiwilligen ohne diese finanzielle Spritze auskommen - eine harte Zeit für manche. Genauso wenig ist es dem geneigten Bufdi momentan möglich sich als solcher auszuweisen. Dem Bundesamt ist es bis dato nicht gelungen einen Ausweis zu erstellen. Laut offiziellen Angaben wird unter "Hochdruck" daran gearbeitet. Warum nach bereits einem halbjährigen Bestehen des Dienstes immer noch kein Ausweis da ist, kann niemand genau sagen. Man hört nur eines: "Er kommt - irgendwann."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Gleiche Arbeit, halbes Gehalt&lt;/h2&gt;&#xD;
Die Strukturen befinden sich im Umbruch und dies dauert seine Zeit. Eine längere Planungsphase hätte dem Dienst zu einem besseren Start verschafft und auch dessen Position genauer festlegen können. Immer mehr scheint der Bundesfreiwilligendienst in Konkurrenz mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr zu treten; eine Situation die jeder vermeiden wollte. Eine klare Passage zu diesem Thema findet sich bereits in der Konzeption des BFD, die die Dienste parallel und nicht im Wettbewerb sieht. Auf dieser Aussage beruhend lassen sich unerfreuliche Rahmenbedingungen des Dienstes zurückführen. Das Taschengeld der Freiwilligen wurde analog zum FSJ auf 330 € pro Monat begrenzt. Freilich bleibt eine Hintertür in Form von Verpflegungs- und Unterkunftszuschüssen offen - doch daran ist keine Einrichtung gebunden. Es entstehen Situationen in denen Freiwillige die Stelle von Zivis übernehmen - aber nur die Hälfte des Gehalts bekommen. Zu Zeiten des Zivildienstes waren Verdienste um die 700 € keine Seltenheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;Viele Einrichtungen wechseln zum BFD&lt;/h2&gt;&#xD;
Trotz dieses Angleiches schwenken immer mehr Einsatzstellen auf den Bundesfreiwilligendienst um. Die FSJ-Stellen beginnen bundeseinheitlich am 01. September eines jeden Jahres. Bei der staatlichen Variante ist ein Einstieg jederzeit möglich. Mehr ins Gewicht fällt jedoch das finanzielle. Dies konstatiert Prof. Dr. Gisela Jakob von der Universität Darmstadt in ihrem Jahresrückblick 2011: "Kommunen als Träger von [...] öffentlichen Einrichtungen kündigen die Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen für die pädagogische Begleitung auf, weil sie diese Leistung nun in den ehemaligen Zivildienstschulen billiger“ bekommen."&lt;br /&gt;Hierbei nimmt sie Bezug auf die Seminartage, die jeder Freiwillige ableisten muss. Während die Einrichtungen die pädagogische Begleitung zum Teil selbst organisieren mussten bzw. konnten, nimmt beim Bundesfreiwilligendienst der Staat den Seminar in die Hand. Komplett und ohne weitere Kosten für die Einsatzstelle. Das ist attraktiv für die Einrichtung, wie den Bund. Denn dieser kann damit gleichzeitig seine Zivildienstschulen erhalten. Das ist Pflicht, denn der Wehrdienst wurde nur ausgesetzt. Heißt: Er kann jederzeit wieder eingesetzt werden. Aus diesem Grund ist der Bund verpflichtet, die nötigen Strukturen zu erhalten, inkl. Zivildienstschule. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von offizieller Seite her ist der Bundesfreiwilligendienst ein großer Erfolg, der entsprechend bejubelt wird. Hinter den Kulissen rumort es jedoch kräftig und es läuft auf die Konkurrenzsituation der beiden Dienste hinaus, die niemand haben wollte. Bis der Dienst fest im Sattel sitzt, scheint es noch einige Zeit zu brauchen. Ob die erste Generation sich jemals als "Bufdis" ausweisen können wird?&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>"Svenjas Reise" - ein f79-Blog / Folge 11: Weihnachten</title>
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      <name>Text &amp; Bilder // Svenja Lampe / f79</name>
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    <updated>2012-01-11T09:50:13Z</updated>
    <summary>f79-Autorin Svenja Lampe weilt für ein Jahr am anderen Ende der Welt und zwar im Süden Chiles. Von dort bloggt sie regelmäßig und lässt uns so an ihrem Südamerika-Aufenthalt teilhaben. Wie es für sie war, Weihnachten in der Fremde zu verbringen, warum sie die eine oder andere Träne verdrückt hat und was sie geschenkt bekommen hat, verrät sie uns hier.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://www.f79.jnbw.de/@/files/images/4c0b1de99c45452190bb5ea80ac39561/semi_large/mutter+schwester.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;h2&gt;Feliz Navidad, Fröhliche Weihnachten.&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sonntag, 25. Dezember, 5 Uhr Morgens:&lt;/strong&gt; Weihnachten ist vorbei, die Verwandtschaft ist gegangen und zurück bleibt ein riesiger Haufen Geschenke und ein wohlig warmes Weihnachtsgefühl im Bauch. Ich fühle mich ungefähr zehn Kilo schwerer, habe Unmengen von Fleisch und Torte gegessen... Aber ich sollte vielleicht von vorne anfangen...&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Womit fing Weihnachten für mich dieses Jahr eigentlich an? &lt;/strong&gt;Wenn man die deutsche Definition beachtet, also dass am 24. Weihnachten ist, dann sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mich in den ersten Weihnachtsstunden, also in der Nacht auf den 24. Dezember mit meinen deutschsprachigen Freundinnen in Der Disco befand, um in den heiligen Tag hinein zu tanzen. Die Disco war brechend voll und es herrschte eine unvorstellbare Hitze im schon etwas heruntergekommenen „Templo“. Wir haben viel getanzt und um vier Uhr morgens fuhren wir dann mit klingenden Ohren gemeinsam im Taxi nach Hause. Es wurde schon wieder hell, wir leben ja schließlich ziemlich südlich und da sind die Nächte im Sommer ziemlich kurz, gegen vier Uhr, spätestens halbfünf ist es hell draußen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Doch das störte uns Ferienverwöhnte herzlich wenig,&lt;/strong&gt; trotzdem bis in die Puppen zu pennen. Um zwölf weckt mich meine Mutter. Auf zu den Großeltern. &lt;br /&gt;Svenja schlurft erst mal mit nach Disco stinkenden Haaren ins Bad und versucht, ihre Lebensgeister unter der heißen Dusche wieder zu erlangen. Mission geglückt, nur ein dumpfes Gefühl im Bauch lässt sich einfach nicht vertreiben. „Sch****, heute ist Weihnachten!“ Eigentlich hätte ich mich doch darüber freuen sollen, oder nicht? Ich weiß nicht, warum, ich konnte nicht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich vermisste Freiburg&lt;/strong&gt;, all die Kerzen, meine Freunde, meine Eltern, all die Traditionen. Wie seltsam, so etwas kenne ich normalerweise gar nicht von mir, ich bin normalerweise immer diejenige, die Traditionen brechen möchte. Aber einfach die Gewissheit, dass alles neu sein würde, brachte mir sentimentale Stimmung und auch im Laufe des Nachmittags so manche Träne... Um eins gingen wir zu den „tatas“, den Großeltern (väterlicherseits). Dort wurde Mittag gegessen... und gewartet... es gab ja auch nichts mehr zu tun, das war so wie in Deutschland. Nur, dass wir keinen Weihnachtsbaum aufgestellt haben, denn der wurde ja schon Anfang Dezember aus verschiedenen Schachteln geklaubt und zusammen gesteckt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In diesem Nichtstun bin ich dann ziemlich versumpft,&lt;/strong&gt; das haben dann auch meine Omi und meine Geschwister Kathy und Pipe gemerkt und - ich habe einfach die besten Geschwister der Welt - Anstatt zu versuchen, das Heimweh weg zu reden fängt der Kurze einfach an, auf dem Heimweg bei allen Häusern Klingelstreiche zu spielen. Da mussten wir aber ganz schön rennen und die Tränen waren ganz schnell vergessen und wir haben wieder gelacht. &lt;br /&gt;Zu Hause angekommen haben wir die Torte dekoriert, die meine Mutter und meine große Schwester Kathy schon am Tag zuvor vorbereitet hatten. &lt;br /&gt;Danach war wieder Zeit. Unendlich viel Zeit. ZU viel Zeit... Besonders mein kleiner Bruder langweilte sich zu Tode, schlich die ganze Zeit um den Weihnachtsbaum herum und fing an, seine Geschenke abzutasten, die ja schon seit Tagen darunter lagen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img id="ext-gen248" style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="sphn" src="cid:e91673e42790449ea53855fe625b91b8/semi_large/schoene nacht, heilige nacht.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Also beschlossen wir, raus zu gehen&lt;/strong&gt;. Spontan sind wir unsere „Tios“ und Cousinen Pia und Ignacia besuchen gegangen. Dort saßen wir dann und haben geredet, gelacht und die Zeit verging wie im Flug. Um halb neun mussten wir wieder Nach Hause, zum großen Essen. Über dieses Essen hatte sich meine Mutter schon seit Wochen Gedanken gemacht und was sie gezaubert hatte, war auch exquisit! Hühnchen gefüllt mit Philadelphiakäse und anderem Gemüse und dazu grüner Reis. Nach dem Essen habe ich mit meinem kleinen Bruder „Stille Nacht, heilige Nacht“ gesungen (siehe oben) und ich habe dazu noch Gitarre gespielt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="weihnachsttorte" src="cid:347aa4ea0cf74a5aa236ba4f87a4a518/semi_large/Qualipass_klein.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jetzt ging das gespannte Warten los. &lt;/strong&gt;Die leckere Torte (oben) versüßte uns diese Zeit ein bisschen, doch mein kleiner Bruder konnte es kaum erwarten, sah ständig auf die Uhr... Endlich um zwölf rief unsere Mutter uns zu sich und wir haben uns in einer Gruppenumarmung fröhliche Weihnachten gewünscht. Danach mussten wir raus gehen - nach draußen, um den "viejito Pascuero" zu suchen (also den Weihnachtsmann). Sie nennen den hier auch eigentlich nur "viejito", das heißt so viel wie „Alterchen“, ist aber absolut lieb gemeint.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Als wir wieder rein kommen durften,&lt;/strong&gt; lief Weihnachtsmusik und wir fingen an, auszupacken. Später sind wir noch zu unseren Großeltern gefahren, um „Feliz Navidad“ zu wünschen und Geschenke auszutauschen und danach wartete schon der andere Teil von der Familie bei uns zu Hause und wir tauschten noch mehr Geschenke aus, aßen noch mehr, freuten uns über die Geschenke und die Zeit verflog nur so. Zu diesem Zeitpunkt, eigentlich schon ab dem Abendessen hatte ich jedes Trübsal vergessen und war sogar überglücklich. Auch die Herzlichkeit, mit der das alles von statten ging, fand ich total toll. Meine Familie hat mit ihren Geschenken auch voll meinen Geschmack getroffen. Und meine Geschenke wurden auch mit Begeisterung angenommen. &lt;br /&gt;Das ist gar nicht so einfach, wie ihr vielleicht denkt, schließlich kenne ich all diese Menschen, meine heiß geliebte chilenische Großfamilie ja erst seit gut drei Monaten und ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht, was ihnen gefallen könnte, doch hat ja alles super geklappt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="mutter" src="cid:4c0b1de99c45452190bb5ea80ac39561/semi_large/mutter+schwester.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich bin jetzt zum Beispiel stolze Besitzerin eines großen Stoffpinguins, &lt;/strong&gt;den ich erst mal vor dem Hund der Großeltern retten musste, der ihn viel zu gerne auf der Stelle zerfleischt hätte. Von meiner Mutter (oben rechts) und anderen Großmutter habe ich zwei richtig tolle T-Shirts bekommen, meine große Schwester (links) hat mir ein Windspiel geschenkt, weil sie sich gemerkt hatte, dass mir die Windspiele im Zimmer meiner Tante so gut gefallen hatten. Ich habe meinem kleinen Bruder Jonglierbälle selber gemacht und meiner Mutter haben wir vier Kinder eine Kette mit passenden Ohrringen geschenkt.&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>„Ein bisschen Spaß“ oder „Gruppenzwang“? - Meinungen zum Alkoholkonsum Jugendlicher</title>
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      <name>Umfrage // Text // Melanie Hirt, Sophie Friebe /// Fotos // Anja Vigenschow / www.jugendfotos.de</name>
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    <updated>2012-01-08T05:00:00Z</updated>
    <summary>„Generation Wodka – wie unser Nachwuchs sich die Zukunft mit Alkohol vernebelt“ – so lautet der Titel eines 2011 erschienenen Buches, in dem es um die heutige Jugend und ihre Trinkgewohnheiten geht. Tatsächlich ist der Alkoholkonsum unter Jugendlichen in den vergangenen Jahren stark rückläufig: Wie auf der Seite der Drogenbeauftragten der Bundesregierung nachzulesen ist, greifen nur noch etwa 13 Prozent – also ungefähr jeder Achte – der 12- bis 17-Jährigen regelmäßig zur Flasche. 2004 waren es noch über 21 Prozent, also jeder Fünfte. Die f79-Reporterinnen Melanie Hirt und Sophie Friebe haben sowohl jugendliche Trinker als auch erwachsene Jugendbetreuer und auch Oberkommissar Bernd Binninger, der als Jugendsachbearbeiter bei der Freiburger Polizei arbeitet, zu dem Thema befragt.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://www.f79.jnbw.de/@/files/images/42bd98b997c44541890311599c67e558/semi_large/Alkohol.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Karl Meyer*, Malterdingen, 15 Jahre, Schüler:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;„Ich trinke einmal im Monat, weil es mir Spaß macht und es mir schmeckt. Außerdem trinke ich, wenn ich es angeboten bekomme – es wäre ja unhöflich, wenn ich es ablehnen würde. Meine Eltern wissen zwar, dass ich trinke, gut finden sie es aber nicht. Aber sie sagen, dass es okay ist – solange ich keine Drogen nehme. In der Regel trinke ich Bier, doch zwischendurch greife ich auch schon mal zum Wodka. Einmal war ich ziemlich betrunken und hatte einen Fahrradunfall. Aber deswegen darüber nachgedacht, mit dem Trinken aufzuhören, habe ich noch nicht. Ein bisschen Spaß im Leben muss doch sein!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sylvia Müller*, Herbolzheim, 15 Jahre, Schülerin:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;„Ich trinke des Öfteren, weil mir Alkohol schmeckt. Meine Eltern wissen darüber Bescheid, aber es ist ihnen egal. Mein Lieblingsdrink ist Wodka mit Papayasaft, aber ich probiere auch gerne neue Variationen aus. Vor einiger Zeit hatte ich, unter Alkoholeinfluss, mit meinem Roller einen Verkehrsunfall. Aber davon lass ich mich nicht abschrecken.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Max Schulze*, Herbolzheim, 14 Jahre, Schüler:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;„Ich habe noch nie daran gedacht, weniger zu trinken oder ganz damit aufzuhören. Mir ist ja auch noch nie etwas unter Alkoholeinfluss passiert, obwohl ich wöchentlich trinke. Meine Eltern wissen darüber Bescheid, dass ich Alkohol trinke und meinen dazu, dass ich nicht zu viel trinken soll.“&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="oelschlaeger" src="cid:7df4ef689a76471fa9a716941c866aec/mini/Oelschlaeger.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;Melanie Oelschläger, Herbolzheim, 34, Sozialpädagogin:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;„Mir fällt auf, dass manche Jugendliche schon in jungen Jahren sehr harten Alkohol konsumieren. Das registriere ich immer wieder, etwa bei der Fastnachtsparty, die an der Schule, wo ich arbeite, jedes Jahr veranstaltet wird. Manche Schüler und Ex-Schüler sind bereits davor schon angetrunken, sodass sie Ärger machen oder auffällig werden. Wenn der Alkoholkonsum maßlos wird oder auch schon, wenn er zum Verbessern der persönlichen Laune benutzt wird, ist er definitiv ein Problem. Unter diesen Umständen herrscht durchaus Suchtpotenzial. Viele, die Alkohol trinken, werden als „cool“ dargestellt. Dadurch ist es für manche schwierig, sich dem Konsum zu entziehen – es herrscht eben ein gewisser Gruppenzwang.“&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="Binninger" src="cid:2da8bb8713b949f2b58bf32e512ccfe9/mini/Binninger.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bernd Binninger, Freiburg, 51 Jahre, Polizeioberkommissar und Jugendsachbearbeiter beim Polizeirevier Freiburg-Nord:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;„In den letzten Jahren ist der Alkoholkonsum schon rückläufig. Es gibt insgesamt weniger minderjährige Trinker, dafür sind manche von denen echte Hardcore-Säufer – und die treten heftig in Erscheinung. Wir von der Polizei werden häufig im Rahmen von Straftaten auf Alkoholisierung aufmerksam, aber auch bei Jugendschutzkontrollen, ordnungsstörenden Trinkgelagen und medizinischen Notfällen. Gerade an Fastnacht kommt es häufiger zu Vorfällen, bei denen  Alkohol im Spiel ist. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass Jugendliche ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Für die minderjährigen Trinker hat das Konsumieren von Alkohol zumindest strafrechtlich keine Konsequenzen. Sie werden lediglich von der Polizei zu ihren Eltern gebracht. Wenn die mit dem Trinkverhalten ihrer Kinder überfordert scheinen, schalten wir aber auch das Jugendamt ein. Jedoch werden diejenigen, die den Minderjährigen Alkohol ausschenken oder besorgen, zu einem Bußgeld verdonnert. Je nach Art des Vorfalls kann dies schon mal bis zu 4000 Euro hoch werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Namen geändert&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Im Netz gegen Nazis / Eine Website des Landes klärt über die rechtsextreme Szene auf</title>
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      <name>Text // Jonas Bickel /// Fotos // Larissa Von der Heide – Jugendfotos</name>
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    <updated>2012-01-05T06:30:00Z</updated>
    <summary>Im Oktober ist die Internetseite www.team-mex.de online gegangen. Dort werden viele detaillierte Informationen über Rechtsextremismus gezeigt: über Gruppen aus dem Spektrum, Ziele der Rechten, wie sie aussehen und sich kleiden und vieles mehr. Die Seite richtet sich besonders an Jugendliche und Lehrkräfte, da es rechtsextremistische Gruppen bei der Gewinnung von neuen Mitgliedern besonders auf diese eine Zielgruppe abgesehen haben: die Jugend. Auf der Seite sollen die Jugendliche vor diesen Gruppen gewarnt werden. f79-Autor Jonas Bickel hat sich auf der Seite umgeschaut und sich mit Projektleiterin Regina Bossert unterhalten.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://www.f79.jnbw.de/@/files/images/94c69a0821324ed3bea263686ef9f13b/semi_large/Larissa-Von-der-Heide.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Regina Bossert, die in der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg arbeitet,&lt;/strong&gt; beschreibt die Rechtsextremisten und deren Vorgehensweise bei Jugendlichen: „Die Rechtsextremen sehen nicht mehr so aus, wie das früher war, also mit Glatzen und Stiefeln, sondern haben ein anderes Erscheinungsbild.“ Das lässt sich auch auf der neuen Seite sehen: In Bild und Wort werden beliebte Kleidungsstücke und Marken, die die Neo-Nazis gerne tragen, vorgestellt. Aber nicht nur das: Klickt man sich durch, erfährt man etwa, dass derzeit 29 Prozent der deutschen Jugendlichen die Einstellung vertreten, in Deutschland lebten „zu viele Ausländer“, oder dass Rechte nicht nur Rockmusik, sondern inzwischen auch Gabba-Techno oder gar HipHop mit rechten Inhalten hören. Insbesondere beim HipHop muss man sich laut team-mex.de wundern, da „dies in Anbetracht seiner historischen Wurzeln wie ein schlechter Witz zu klingen scheint“.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Laut Bossert versuchen die Rechten&lt;/strong&gt; „die Jugendlichen mit Einladungen zu rechtsextremen Veranstaltungen, mit CDs oder vor allen Dingen mit dem Internet zu locken“. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb die Seite entstanden ist. Laut Bossert wolle man den Rechtsextremen „nicht freiwillig die Plattform Internet überlassen“.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Seite basiert auf dem Projekt „Team meX“. &lt;/strong&gt;Dieses wurde im Herbst 2008 von der Landeszentrale für politische Bildung und der Baden-Württemberg-Stiftung ins Leben gerufen. Ziel des 20-köpfigen Teams war und ist es, Jugendliche im Alter von elf bis 17 Jahren in einem Präventionsprogramm über Rechtsextremismus aufzuklären. Schulen konnten das „Team meX“ buchen, welches dann mit den Schülerinnen und Schülern einer Jahrgangsklasse einen vierstündigen Projekttag machte. Das Projekt ist sehr gut angenommen worden, innerhalb von zwei Jahren kam das Team in rund 300 Schulen, wie Regina Bossert berichtet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Um noch mehr Leute zu erreichen, &lt;/strong&gt;gibt es jetzt die Homepage. „Die Artikel haben Experten geschrieben, weitere Informationen kommen von Wissenschaftlern oder aus Studien“, so Bossert. Die Seite wird bereits intensiv genutzt, in der ersten Woche nach der Fertigstellung kam sie bereits auf mehrere tausend Klicks.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Projekt wurde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann &lt;/strong&gt;im Juli dieses Jahr im Rahmen der Preisverleihung zum Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Das „Team meX“ ist insgesamt eine tolle Idee.&lt;/strong&gt; Es ist wichtig, dass Jugendliche etwas über Rechtsextremismus erfahren. Die Internetseite könnte zwar graphisch noch etwas mehr unterlegt sein, ist aber sehr informativ und verständlich geschrieben. Die Projektzeit von „Team meX“ ist zwar vor Kurzem abgelaufen, wer aber trotzdem Interesse daran hat, eines der Angebote zu nutzen, kann sich bei den Verantwortlichen auf der Internetseite unter „Kontakt“ melden.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;Zur Seite // &lt;a href="http://www.team-mex.de/" target="_self"&gt;www.team-mex.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Buchvorstellung // Makellos ab Mitternacht</title>
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      <name>Rezension // Luisa Zähringer</name>
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    <id>http://www.f79.jnbw.de/Musik &amp; Medien/14895</id>
    <updated>2012-01-02T05:15:00Z</updated>
    <summary>Perfekt sein ...&#xD;
&#xD;
... wer wünscht sich das nicht manchmal? Für Seçil geht jedenfalls ein großer Traum in Erfüllung, als sie in einer Zeitschrift ein Tütchen mit „Wundergel“ entdeckt.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://www.f79.jnbw.de/@/files/images/5a2bbdbc25a34155a0cb65ff32eb5208/semi_large/makellos.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nach dessen Anwendung&lt;/strong&gt; verwandelt sie sich auf magische Weise: Die lästigen Pickel werden durch eine reine Haut ersetzt und aus ihrem dicken Körper  wird eine Figur, auf die sie sogar von einem Modelcoach angesprochen wird. Natürlich hat das Ganze ein paar Haken: Die Verwandlung beginnt täglich um Mitternacht, endet aber nie zur selben Zeit. Was passiert, wenn jemand miterlebt, wie sie sich wieder in die hässliche Seçil verwandelt? Und wie soll sie das alles ihren Eltern erklären, wenn sie wieder aus dem Urlaub zurückkommen?&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Fragen über Fragen&lt;/strong&gt;, die man alle nach und nach in dem Buch „Makellos ab Mitternacht“ von Aygen-Sibel Çelik beantwortet bekommt.  Es ist verständlich geschrieben und lässt sich schnell an einem Abend durchlesen. Ein Buch für Mädchen, die einfach mal lesen wollen, ohne wahnsinnig viel nachdenken zu müssen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;INFOS&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Makellos ab Mitternacht&lt;br /&gt;Aygen-Sibel Çelik&lt;br /&gt;Ueberreuter 2011&lt;br /&gt;158 Seiten, Softcover&lt;br /&gt;9.95 EUR &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Guten Rutsch!</title>
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      <name>Film // youtube.de</name>
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    <updated>2011-12-30T23:15:00Z</updated>
    <summary>Hey, was geht ab? Wir feiern die ganze Nacht! Das steht heute an. In diesem Video sieht man, wie es im vergangenen Jahr in London war. Allen f79-Lesern und allen, die es in 2012 erden wollen, wünschen wir hiermit einen guten Rutsch ins neue Jahr!</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&#xD;
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&lt;param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Xy_9bx6U8_0&amp;amp;feature" /&gt;&#xD;
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&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Die Superfans der Superstars / Was Jugendliche für ihre Idole so alles auf sich nehmen</title>
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      <name>Text // Minusch Afonso, Jana Kurz /// Fotos // ddp, istock, fotolia</name>
    </author>
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    <updated>2011-12-30T05:30:00Z</updated>
    <summary>Sie werden angehimmelt, sind super erfolgreich und besitzen schon lange vor ihrem 18. Lebensjahr ein prall gefülltes Konto. Zudem sind sie jung, gutaussehend und an Kuscheltieren fehlt es ihnen nie. Die Rede ist von Teeniestars wie Tokio Hotel, Justin Bieber oder früher auch Take That. Aber warum? Was macht die Stars so begehrenswert? Und wie weit gehen ihre Fans, um ihnen einmal hautnah zu sein? Die f79-Reporterinnen Minusch Afonso und Jana Kurz haben sich in der Szene umgesehen und auch mit Roger Haß, der als Security solche Superfans live erlebt hat, über das Phänomen gesprochen.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fans können einfach nur verrückt sein. &lt;/strong&gt;Das erlebte etwa die britische Band JLS, für die sich ein Fan komplett als Geschenk verpackte, um von der Post bei der Band abgeliefert zu werden. Fans von Bruno Mars ließen sich das Albumcover seiner ersten CD „Doo-Wops &amp;amp; Hooligans“ als Tattoo stechen.&lt;br /&gt;Viel Erfahrung im Umgang mit Fans hat der 49-jährige Roger Haß gesammelt. Der technische Leiter für Veranstaltungstechnik arbeitet bereits seit über 25 Jahren als Security und war so schon auf Konzerten von Bands wie Tokio Hotel oder Take That im Einsatz. „Den größten Kreischalarm lösen definitiv Boybands aus“, weiß er aus Erfahrung zu berichten, „seltsamerweise sind die Fans bis zum Einlass ganz ruhig – sobald sie aber eine Kamera sehen oder in die Halle dürfen, werden sie hysterisch.“&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bedauerlicherweise geht es nicht immer harmonisch zu,&lt;/strong&gt; die Anhänger möchten in der ersten Reihe stehen, ihren Star so nah wie möglich erleben. Dazu campieren sie schon Tage vorher vor den Konzerthallen, übernachten in Autos oder draußen auf dem kalten Boden. „Essen und Trinken bleibt da auf der Stecke, sonst würden ja die guten Plätze in der Halle verloren gehen“, erzählt Haß kopfschüttelnd, „viele junge Fans kippen aufgrund dessen um und erleben die Konzertnacht dann im Krankenhaus.“&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Bei einem Einsatz in einem kleineren Club&lt;/strong&gt; in Berlin musste der Sicherheitsmann einmal miterleben, wie ein Mädchen von anderen Fans niedergetrampelt wurde. Glücklicherweise erlitt sie keine schlimmen Verletzungen, dennoch findet er dieses Verhalten sehr unmenschlich und unangebracht.&lt;br /&gt;Und manche Fans gehen sogar noch weiter. Das zeigt etwa der Fall von Beatles-Star John Lennon, der 1980 von einem geistig verwirrten Anhänger erschossen wurde. Der Straftäter sitzt heute noch im Gefängnis, wo er Morddrohungen und Hassbriefe von Lennon-Fans erhält.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ab wann sollten sich Freunde, Bekannte oder Eltern Sorgen machen?&lt;/strong&gt; Schnell kann aus der harmlosen Schwärmerei auch eine fast krankhafte Besessenheit werden. Nämlich dann, wenn man sich mit nichts anderem mehr beschäftigt und vielleicht sogar anfängt, sich ins Privatleben des Stars einzumischen. Immer wieder verlieben sich Teenager, vor allem junge Mädchen, in ihr Idol und bilden sich zudem ein, dass diese Liebe auf Gegenseitigkeit beruht. Eine Teilschuld daran tragen auch manche Medien, die Stars oft als perfekt darstellen. Da fällt es jungen Leuten leichter, sich in sie zu verlieben und sich Illusionen zu machen. Das ist ein Grund, warum Stars oft unter dem Phänomen Stalking leiden. Stalking bedeutet, einer Person über längere Zeit bedingungslos aufzulauern und sie zu verfolgen. Das Problem kennt auch Justin Bieber, dessen Fans seiner Freundin Selena Gomez bereits Morddrohungen geschickt haben. Sie hoffen, selbst eine Beziehung mit Justin führen zu können. Dass sie damit dem Jungstar keinen Gefallen tun, ist diesen Mädchen allerdings nicht bewusst. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass Selena nun unter Todesangst leidet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Für alle, die unter der unerfüllbaren Liebe zu einem Star leiden,&lt;/strong&gt; hat Haß, der früher selbst Mitglied einer kleinen Rockband war, noch einen kleinen Trost: „Wenn sie älter werden, werden Fans auch vernünftiger.“ Viele frühere Fans sind inzwischen verheiratet und haben Kinder. Aber sie besuchen auch heute noch die Konzerte ihrer Idole: „Schließlich sehen die eigenen Ehemänner längst nicht so toll aus wie die Superstars aus Jugendzeiten.“ Träumen bleibt also erlaubt.&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>CD-Tipp // LIGHTS OUT LONDON von Itchy Poopzkid</title>
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      <name>Rezension // Magdalena Mack</name>
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    <updated>2011-12-27T05:30:01Z</updated>
    <summary>Aggressiv gefühlvoll: Mit einer Schulband namens „Nutella“ fing damals alles an. Heute, in ihrem zehnten Jubiläumsjahr, präsentieren sich die schwäbischen Jungs von Itchy Poopzkid mit gewohnter Leidenschaft und rockigen Beats.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://www.f79.jnbw.de/@/files/images/846263feacbe4018bcf28aa7b7bdef44/semi_large/itchypoopzkid.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schon der erste Song „Why still bother“&lt;/strong&gt; beginnt mit einem dramatisch, elektronisch klingenden Intro. Dazu gibt es auch ein Video, in dem die Not der Meerestiere in den Fokus gerückt wird. Der von Sänger Sibbi aggressiv gesungene Text und der grelle und durchdringende Klang des Liedes passen dazu.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Großteil des Albums ist nicht gerade fürs Entspannen gemacht.&lt;/strong&gt; Mit lauten und grellen Tönen werden die Texte untermalt, die von Wünschen, Erinnerungen, Freud und Leid erzählen. Liebe und Freude seien Gold wert, singt Sibbi im Song „The Enemy“, und fordert dazu auf, in sich hineinzuhorchen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zwischendurch geht es also auch mal ungewöhnlich ruhig &lt;/strong&gt;und gefühlvoll zu – wenn auch nicht lange. „Lights Out London“ ist ein Album, das Energie versprüht. Fans von Punk und Heavy Metal werden sie spüren. Der Rest kann sie entdecken.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;INFOS&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Itchy Poopzkid&lt;br /&gt;LIGHTS OUT LONDON&lt;br /&gt;Findaway Records&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Die Müllschlucker / „Dumpster“ essen abgelaufene Lebensmittel aus Supermarktcontainern</title>
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    <author>
      <name>Text // Luisa Zähringer &amp; Charlotte Linsin /// Bild // wikipedia.de</name>
    </author>
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    <updated>2011-12-24T05:00:00Z</updated>
    <summary>Ende Oktober wurde der siebenmilliardste Erdenbürger geboren. Mit der wachsenden Weltbevölkerung  wächst auch die Angst vor Lebensmittelknappheit. Während in Somalia Menschen verhungern, haben wir anscheinend Lebensmittel im Überfluss – so viele, dass wir sie schon wegschmeißen müssen. Um gegen diese Verschwendung  vorzugehen, gehen einige Leute „Containern“. Was sich anhört wie eine Trendsportart, ist in Wirklichkeit die Suche nach weggeworfenen Lebensmitteln in den Mülleimern von Supermärkten. Wie ist das, wenn man „Containern“  geht? Und wie reagieren die Geschäfte darauf? Die f79-Reporterinnen Luisa Zähringer und Charlotte Linsin haben nachgeforscht.</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es ist Samstag, kurz vor Mitternacht.&lt;/strong&gt; Lebenskünstler Tim* nimmt seine Ikeatasche und seine Stirnlampe, verlässt seinen Bauwagen und geht „dumpstern“. Ein Dumpster (vom Englischen: dump = Müllkippe) ist jemand, der sich aus den Abfallcontainern großer Discounter sein täglich Brot besorgt, ohne dafür einen Cent zu bezahlen. Samstagnacht ist die beste Zeit, Containern zu gehen, da liegen die Produkte, die erst am Montag ablaufen, oft schon im Müllcontainer. Rund 5000 Dumpster gibt es in Deutschland, schätzt die Organisation „Tafel“, die Lebensmittel an Bedürftige verteilt, etwa 25.000 sind es europaweit. Auch Tim ist in dieser Nacht nicht allein unterwegs: An der nächsten Straßenecke wartet sein Freund Tobias*. Endlich kann es losgehen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Den Weg zu Aldi sparen sie sich. &lt;/strong&gt;Der Abfall wird hier videoüberwacht und steckt zudem auch noch in einem Presscontainer – ein Container, in dem das Weggeworfene sofort zusammengepresst wird und an dessen Inhalt man nicht rankommt. „Ich gehe seit zehn Jahren containern. Aber mittlerweile ist es kaum noch möglich“, ärgert sich Tim, „die Geschäfte sichern ihren Müll immer besser und es gibt eben diese Presscontainer.“&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Also gehen die beiden zu Lidl. &lt;/strong&gt;Lidl hat zwar ebenfalls einen Presscontainer, aber da stehen auch noch ein paar andere Mülltonnen. Tobias hält einen Deckel auf, Tim sucht nach Essbarem. „Früher hab ich manchmal ganze Joghurt-Paletten gefunden, aber momentan ist die Ausbeute mickrig“, berichtet Tim – als Dumpster muss man eben nehmen, was kommt: „Einmal waren sogar zwei Kisten Schokocroissants dabei –  irgendwann kamen sie mir zu den Ohren raus.“  Sie finden drei Tomaten, vier Äpfel und eine Zucchini – immerhin. Sie gehen weiter.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;So ganz legal ist das, was sie machen, nicht,&lt;/strong&gt; aber erwischt wurden sie noch nie. In Deutschland gehört der Abfall dem Mülltonnenbesitzer. Bis die Müllabfuhr ihn abholt, ist Containern rechtlich gesehen also Diebstahl. In den USA, wo das Dumpstern herkommt, ist es zwar legal, aber die Supermärkte verhindern es. Im Internet kursieren gar Gerüchte über vergiftete Lebensmittel, die die nächtlichen Müllschlucker von ihrem Tun abhalten sollen. In Deutschland wurden zwar schon Dumpster wegen Diebstahls angezeigt, was aber meist in einem eingestellten Verfahren endete.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jetzt sind Tim und Tobias bei Netto angekommen.&lt;/strong&gt; Der lange Weg hat sich gelohnt: Hinter dem Markt steht eine große Tonne mit jeder Menge Gemüse. Sie packen so viel wie möglich in ihre Ikeatasche. Die kommende Woche ist gerettet.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Für Aldi und Rewe scheint das Thema ein heißes Eisen zu sein: &lt;/strong&gt;Dem f79 wollten die großen Discounter keine Auskünfte erteilen. Eine REWE-Mitarbeiterin meint nur, dass dieses Thema einfach zu intern sei, sodass „der Filialleiter keine Stellung dazu nehmen kann, darf und will“. &lt;br /&gt;Tanja Rees von der St. Georgener Edeka-Filiale zeigt sich hingegen offener: Sie ist bereit, Auskunft zu geben und erzählt, dass sie selbst zwar kein Essen aus dem Container essen würde, Dumpstern aber durchaus ein gewisses Verständnis entgegenbringen kann. In Freiburg hatte sie bis jetzt noch keine Erfahrungen mit den „Mülltauchern“ – ihre Container schließt sie trotzdem ab. Bei Edeka versucht man, durch geschickte Warenbestellungen große Lebensmittelmüllberge zu vermeiden. „Das soll garantieren, dass möglichst alles innerhalb des Mindesthaltbarkeitszeitraums verkauft wird“, erklärt Rees. Von den Waren, die dann doch entsorgt werden müssen, gibt sie möglichst viel an die Tafel.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Real und Lidl geben schriftlich Auskunft:&lt;/strong&gt; Beide Konzerne unterstützen die Tafel und schmeißen nur Lebensmittel weg, die nicht mehr zu gebrauchen sind. Zudem wollen die Supermärkte nicht, dass jemand von ihrem weggeworfenen Essen krank wird oder Ähnliches. „Zum Schutz unserer Mitmenschen sind die Container deshalb durch einen Zaun geschützt“,  heißt es in einem Schreiben.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beweggründe zum Containern gibt es verschiedene:&lt;/strong&gt; Die einen machen es aus Armut, aber auch Menschen, die sich den Kauf von Nahrungsmitteln ohne weiteres leisten könnten, containern – aus Protest gegen unsere Wegwerf-Gesellschaft. Tim formuliert das so: „Containern ist die Antwort  auf unser kapitalistisches  System.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;*Namen geändert&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;INFOS&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;•	Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet auf dem Müll.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;•	40 bis 50 Prozent der Kartoffeln werden vor dem Ausliefern aussortiert und vernichtet.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;•	Scanner kontrollieren, ob Tomaten das richtige Rot haben. Wenn nicht, werden sie aussortiert.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;•	Im Schnitt wirft jede Backstube 20 Prozent ihrer Waren in den Müll.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;•	Das Essen, das wir in Europa wegwerfen, würde zweimal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Netz // &lt;a title="dumpstern" href="http://www.dumpstern.de/" target="_blank"&gt;www.dumpstern.de&lt;/a&gt;, &lt;a title="containern" href="http://www.containern.de/" target="_blank"&gt;www.containern.de &lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Weihnachtsgeschichte 2.0</title>
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      <name>Film // youtube.de</name>
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    <updated>2011-12-23T23:00:01Z</updated>
    <summary>Fröhliche Weihanchten allen f79-Usern! Zum Fest gibt es in diesem Jahr ein Video, das zeigt, wie Jesus' Geburtstag aussehen könnte, wenn er heute stattfinden würde...</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&#xD;
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&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Buchvorstellung // „Ich wünschte, ich könnte dich hassen“</title>
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      <name>Rezension // Jana Kurz</name>
    </author>
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    <updated>2011-12-21T06:15:01Z</updated>
    <summary>Die 16-jährige Gemma, über die der Leser zunächst nicht allzu viel erfährt, wird vom Flughafen in Bangkok in die australische Wüste entführt. Ihr Entführer Ty, der Gemma zuvor jahrelang beobachtet hat, möchte ein neues Leben mit ihr beginnen. Eigens dafür hat er dort ein Haus gebaut, genug Nahrung für viele Jahre herangeschafft und sich völlig von der Zivilisation abgeschottet.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://www.f79.jnbw.de/@/files/images/9b8de857ba4643efa18a175dc920e26a/semi_large/ichwuenschte.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anfangs wehrt sich Gemma verständlicherweise &lt;/strong&gt;und möchte fliehen. Aber sie muss erkennen, dass es keinen Ausweg gibt. Sie ist ganz alleine mit Ty im australischen Busch. Und auf einmal beginnt sie, sich zu verlieben. Ihr Entführer scheint am Ziel. Doch dann wird Gemma von einer Schlange gebissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das gesamte Buch ist aufgebaut wie ein Brief,&lt;/strong&gt; den Gemma an ihren Entführer schreibt. Sie spricht den Leser also durchgängig mit „Du“ an, was anfangs eher ungewöhnlich ist, später aber den Reiz der Geschichte ausmacht. Das Buch ist sehr gefühlvoll und tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Ein Buch, das einem auch nach dem Lesen nicht so schnell wieder aus dem Kopf geht.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;INFOS&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Ich wünschte, ich könnte dich hassen“ &lt;br /&gt;Lucy Christopher&lt;br /&gt;Carlsen Verlag, 2011&lt;br /&gt;368 Seiten, Softcover&lt;br /&gt;14.95 EUR &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>... uuuuuuund Action / Ab sofort können Filme fürs 12. Freiburger SchülerFilmForum gedreht werden</title>
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    <author>
      <name>Text // Daniel Weber /// Bild // SFF</name>
    </author>
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    <updated>2011-12-18T06:00:00Z</updated>
    <summary>Es kann losgehen: Das Freiburger Schüler-FilmForum ruft Jugendliche wieder dazu auf, sich hinter und vor die Kamera zu stellen, um im Frühjahr 2012 den eigenen Film im Kino anschauen zu können und sich mit anderen Nachwuchsfilmemachern auszutauschen. Einsendeschluss für Beiträge ist der 10. März, das Forum findet vom 3. bis 5. Mai statt.</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://www.f79.jnbw.de/@/files/images/c703f937457b49f3b5bfcd78992f3ff3/semi_large/SFF-2011_IMG_0604.jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Forum für junge Filmschaffende&lt;/strong&gt; innerhalb und außerhalb der Schule veranstaltet im nächsten Jahr vom 3. bis zum 5. Mai am alten Wiehrebahnhof im Kommunalen Kino die zwölfte Ausgabe des Events, bei dem vom Erstlingswerk bis zum Film mit hoher technischer, ästhetischer und inhaltlicher Qualität alles gern gesehen ist. Die Sparkasse Freiburg und die Stadt loben wieder den Förderpreis für Schulische Videoarbeit im Gesamtwert von 1000 Euro aus.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Veranstalter vom Arbeitskreis SchülerFilmForum &lt;/strong&gt;wollen damit die Videoarbeit an allgemeinbildenden Schulen stärken und Videoprojekte initiieren, die die normalen Klassenstrukturen oder Unterrichtsformen aufbrechen. Die Schüler sollen Autoren der Geschichte sein und die filmische Arbeit selbstständig durchführen. Der Film sollte nicht länger als 30 Minuten dauern und muss bis zum 10. März 2012 eingereicht werden. Berücksichtigt werden dafür nur Videoprojekte aus der Region Südbaden, die als schulische Gruppenarbeit an allgemeinbildenden Schulen entstanden sind und den Verlauf in der ausführlichen Projektbeschreibung mit dem Formular auf der Homepage des SchülerFilmForums dokumentieren. Zusätzlich wird auch wieder der vom Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) mit 1000 Euro dotierte Kurzfilm-Wettbewerb ausgetragen. Diesmal lautet das Motto schlicht und einfach: „Umsteigen.“&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Teilnahmeberechtigt&lt;/strong&gt; sind Filme von Jugendlichen (bis 25 Jahre) aus der Region. Das gedrehte Werk zum Thema darf dabei maximal sieben Minuten lang sein. Der Einsendeschluss ist auch hier der 10. März 2012.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;INFOS // &lt;a title="SFF-Seite" href="http://www.schuelerfilmforum.de/" target="_blank"&gt;www.schuelerfilmforum.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Daddeln ist unser Hobby / Der f79-Gamecheck – powered by Nintendo</title>
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    <author>
      <name>Texte // Sven Goddemeyer, Luca Fierravanti &amp; Johannes Alt / f79 /// Screenshots // Nintendo</name>
    </author>
    <id>http://www.f79.jnbw.de/Musik &amp; Medien/14983</id>
    <updated>2011-12-15T11:46:21Z</updated>
    <summary>Die f79-Spielechecker haben wieder einmal Nintendo-DS-Games für euch getestet. &#xD;
Dieses Mal: Das Prügelspiel "Dead Or Alive", das Adventure "The Legend of Zelda The Ocarina of Time 3d" und das Actiongame "Steel Diver".</summary>
    <redaxatom:teaserImage>http://www.f79.jnbw.de/@/files/images/3acb898ca87b4d3e8ebd293564888abe/semi_large/3DS_Steel-Diver_Screenshot_(03).jpg</redaxatom:teaserImage>
    <redaxatom:articleContent>&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Dead Or Alive&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="doa2" src="cid:b730411a6e1a4be7b7876a7f3b21abbe/semi_large/0bs_doa_d_23.jpg/0bs_doa_d_23.jpg/0bs_doa_d_23.jpg/0bs_doa_d_23.jpg/0bs_doa_d_23.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plattform: &lt;/strong&gt;Nintendo 3D-DS&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;USK:&lt;/strong&gt; ab 12 Jahren&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Genre: &lt;/strong&gt;Beat’em Up&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wertung:&lt;/strong&gt; ***** (5 von 6)&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;Autor: Luca Fierravanti&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;“Dead or Alive” ist ein klassisches Prügelspiel.&lt;/strong&gt; Man kämpft sich mit mehreren Charakteren durch ein Turnier, bei dem insgesamt 26 Kämpfer aus der ganzen Welt gegen einander antreten und jeder eine andere Kampfkunst wie etwa Karate, Wrestling oder Kung Fu beherrscht. Die Steuerung ist im Grunde ziemlich simpel. Kompliziert wird es, wenn man Komboangriffe ausführt: Dazu muss man mehrere Aktionstasten in bestimmter Reihenfolge und im richtigen Timing drücken, wodurch man seinen Gegner durch die Luft schleudert, mit Lichtblitzen schießt, oder man seinen Konkurrenten mit einem eleganten Schulterwurf zu Boden wirft. Das Ganze wird durch eine überzeugende Grafik noch anschaulicher gemacht und selbst in den heftigsten Kampfszenen fokussiert die Kamera die Kämpfer so, dass man das Geschehen gut verfolgen kann. Klasse sind auch die Kampfplätze, die kaum begrenzt sind, da auch z.B. Wände zerstört werden können und auch der Fall in einen Abgrund den Kampf nicht beendet. Leider ist das Spiel viel zu schnell durchspielt, bietet aber im Lokalen Mehrspielermodus, mit einer zweiten 3D-DS-Konsole weiter anhaltenden Spaß.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit:&lt;/strong&gt; Ein etwas kurzer, aber dafür intensiver Spielspaß mit toller Grafik und tollen Kämpfen!&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;The Legend of Zelda The Ocarina of Time 3d&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img id="ext-gen137" style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="zelda" src="cid:31d8d3ca9c2f481eb61b83cc04feb1b9/semi_large/3DS_Zelda-Ocarina-of-Time-3D_Screenshot_(39).jpg/3DS_Zelda-Ocarina-of-Time-3D_Screenshot_(39).jpg/3DS_Zelda-Ocarina-of-Time-3D_Screenshot_(39).jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plattform: &lt;/strong&gt;Nintendo 3DS&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;USK:&lt;/strong&gt; ab 6 Jahren&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Genre:&lt;/strong&gt; Action-Adventure&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wertung:&lt;/strong&gt; ***** (5 von 6)&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;Autor: Sven Goddemeier&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;The Legend of Zelda Ocarina of  Time 3d  ist eigentlich ein Remake des gleichnamigen Spielehits&lt;/strong&gt; für den Nintendo GameCube und ist ein Action-Adventure in dem man gleichermaßen riesige Bossgegner besiegen, als auch knifflige Rätsel lösen muss. Der Schwierigkeitsgrad hält sich in Grenzen und es gibt dank Tipps keine Frustpassagen in denen man absolut nicht weiterkommt. Die Steuerung ist durchdacht, es kann jedoch Probleme geben wenn man versucht mit dem Bogen zu zielen und man nicht genau trifft da die Bewegungssteuerung nicht bestens funktioniert und so der Bogen immer ein bisschen wackelt. Der 3D Effekt ist äußerst ausgeprägt und veredelt die eigentliche ganz hübsche Comicgrafik noch ein bisschen. Wodurch das Spiel sehr Atmosphärisch und für Jüngere Spieler sicher auch spannend wirkt, was von der Musik und den Geräuschen noch unterstützt wird. Die Durchspieldauer beträgt ca. 32 Stunden. Als kleines Extra schaltet man nach dem ersten Durchspielen einen kleinen Bonus frei: den „Master Quest“. Bei dem man nochmal ein kleines Abenteuer erleben kann.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit: &lt;/strong&gt;Tolles Spiel, mit toller Grafik, kniffligen Rätseln, mächtigen Bossgegnern und einer langen Spieldauer, das nicht nur für Fans der Reihe ein muss ist.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Steel Diver&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="deep" src="cid:a72beab75a5c44d3a3e3ab625ecfee8e/semi_large/3DS_Steel-Diver_Screenshot_(03).jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plattform: &lt;/strong&gt;Nintendo 3DS&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;USK:&lt;/strong&gt; ab 12 Jahren&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Genre: &lt;/strong&gt; Geschicklichkeit&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wertung:&lt;/strong&gt; **** (4 von 6)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Autor:            Johannes Alt&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel „Steel Diver“ ist grafisch nichts Besonderes&lt;/strong&gt; und auch der 3D-Effekt kommt nicht wirklich zum Zug, da der Kampagnenmodus eine klassische Jump´n´Run Seitenansicht aufweist und auch in einem weiteren Spielmodi lediglich nur eine Art „Spielbrett“ dargestellt wird. Die Kampagne bildet mit etlichen Missionen den Hauptteil. Dabei müssen Labyrinthe durchtaucht und Gegner wie große Tiere oder feindliche U-Boote abgeschossen werden. Leider kann das U-Boot nicht gedreht und somit die Torpedos nur in eine Richtung abgefeuert werden, macht aber trotzdem Spaß. Im Periskop-Modus wird der 3DS selbst zum Periskop und man muss sich zur Ausschau nach Feinden um die eigene Achse drehen, was ebenfalls viel Spaß macht, auch wenn in diesem Spielmodi nicht besonders viel Abwechslung dabei ist. Leider kann man in keinem Modus Tasten benutzen – gerade im Kampagnenmodus ist die Steuerung mit Stift oder Finger dann doch sehr knifflig.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fazit: &lt;/strong&gt;Alles in allem ein Spiel das Spaß macht, aber wesentlich besser hätte sein können, wenn etwa die Steuerung und die grafische Darstellung besser gelöst und insgesamt etwas mehr Abwechslung im Spiel wäre!&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>Wenn der Ekel zur Sucht wird // Warum Jugendliche zur Kippe greifen</title>
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      <name>Text // Patrick Wohlfahrt, Isabelle Geyer / f79 /// Bild // jugendfotos.de</name>
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    <updated>2011-12-12T11:03:27Z</updated>
    <summary>Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) rauchen heute nur noch 13 Prozent aller Minderjährigen zwischen 12 und 17 Jahren. Damit ist die Zahl der jugendlichen Raucher auf dem tiefsten Stand seit 30 Jahren – 2001 hingen noch gut ein Viertel aller Jugendlichen an der Kippe. Obwohl 68 Prozent der Unter-18-Jährigen noch nie geraucht haben, gilt der blaue Dunst trotzdem als ein großes Problem, das mit stetiger Aufmerksamkeit verfolgt wird. Doch wieso rauchen Minderjährige überhaupt? Was für Folgen hat dies? Und wie könnte man den Konsum einschränken?</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es klingelt zur großen Pause. &lt;/strong&gt;Die Schüler stürmen aus dem Schulhaus und die typischen Gruppen bilden sich. Eine davon versammelt sich hinter der Turnhalle – die Raucher. Unauffällig aber hektisch ziehen sie an ihren allmorgendlichen Kippen, um noch vor dem nächsten Läuten ihren Nikotinstand wieder auf Vordermann zu bringen und danach wieder pünktlich im Unterricht zu sitzen. So sieht der Alltag auf Deutschlands Pausenhöfen aus.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„Mit 14 habe ich meine erste Zigarette probiert“,&lt;/strong&gt; gesteht die 21-jährige Lea. Und damit ist sie nicht alleine. Die meisten Raucher sammeln in diesem Alter ihre ersten Erfahrungen mit dem Glimmstängel. Doch Lea bereut es nicht. Im Gegensatz zu der ebenfalls 21-jährigen Annette, die sich zwar der Risiken bewusst ist, bei der der Wille aufzuhören allerdings noch zu schwach ist. „Wer will denn nicht damit aufhören?“, fragt die junge Erwachsene hilflos. Der 21-jährige Angelo hingegen ist trotz seiner Asthma-Erkrankung leidenschaftlicher Raucher. Die möglichen Folgen ignoriert er. „Mein Arzt rät mir zwar davon ab, aber das ist mir egal“, gibt er offen zu.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="rauchen 2" src="cid:c5b05c91b1b84dbb8c9f31cdaf5f2f28/semi_large/Rauchen_ddp.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Es gibt viele Unbelehrbare wie Angelo. &lt;/strong&gt;Dies sorgt nicht nur bei den Ärzten für Kopfschütteln, langjähriges Rauchen kann schließlich zu Bronchitis oder im schlimmsten Fall sogar zu Krebs führen. Auch lebenswichtige Organe werden dabei geschädigt. Trotzdem rauchen vier Prozent der 12- bis 15-Jährigen mindestens 20 Zigaretten täglich. Bei den 16- bis 19-Jährigen sind es sogar schon 13 Prozent. Grund zum Aufhören sehen dennoch die wenigsten Minderjährigen, da sie frei nach der Devise „Wieso sollte es ausgerechnet mich treffen?“ rauchen. Auch Fakten schrecken sie nicht ab, da diese die Erwachsenen auch nicht am Konsum hindern.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Schulpsychologin Inge Beck &lt;/strong&gt;vom Graf-Eberhard-Gymnasium in Bad Urach sieht die Gründe für das Rauchen im Minderjährigenalter im Willen, reifer wirken zu wollen: „Man fühlt sich erwachsener, da das Rauchen für Minderjährige nicht gestattet ist, die älteren Vorbilder es allerdings dürfen.“ Außerdem gilt es bei vielen nach wie vor als „cool“, zu rauchen, und man glaubt, die Möglichkeit zu haben, ein Stück weit dem Alltag zu entfliehen und die Sorgen mit dem Qualm davonschweben zu lassen. Aber warum beginnen die meisten Jugendlichen ausgerechnet mit 14 Jahren das Rauchen? „In dem Alter beginnt oft die Pubertät, da neigt man dazu, sämtliche Sachen zu versuchen und seine Grenzen auszuprobieren. Zudem bekommen Pubertierende zwiespältige Auskünfte ihrer Eltern, da diese beispielsweise rauchen, aber zugleich davor warnen“, sagt die Schulpsychologin.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Christoph Zoller, Lehrer an der Freiburger Emil-Thoma Realschule,&lt;/strong&gt; ist der Ansicht, dass es vor allem das Image der Marken ist – Freiheit, Abenteuer und lockeres Auftreten – was die Zielgruppe der Jugend anspricht. In der Pubertät, der Phase der Selbstverwirklichung, stecken sie sich vermeintliche Imageträger wie Zigaretten dankend in den Mund: „Ein Zug für die Coolness!“&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Für Lehrer Josef Stehle vom Graf-Eberhard-Gymnasium&lt;/strong&gt; ist auch die die milde Darstellung der Gefahr des Rauchens in Deutschland – in der Schweiz sind abschreckende Bilder und Sprüche auf den Verpackungen – ein Problem. „Ein Grund für die milde Darstellung könnte die Stärke der Zigarettenlobby sein, die viel Einfluss auf die Politik ausübt, da die Regierung durch sie hohe Einnahmen erzielt“,  erklärt der Pädagoge. Auch Gruppenzwang und Dynamik  spielen eine große Rolle, da sich die Jugendlichen gegenseitig dazu animieren. Seiner Meinung nach müsste man an anderen Punkten ansetzten, wie etwa im Elternhaus: „Man kann die Kinder nicht erziehen, sie machen einem sowieso alles nach“, äußert sich Stehle.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Es kommt nicht oft vor&lt;/strong&gt;, dass Minderjährige offen über ihr Problem – den Rauchkonsum – mit Erwachsenen reden. Psychologin Inge Beck erinnert sich allerdings an einen Fall, in dem sich eine Schülerin demonstrativ von ihrem Lehrer beim Rauchen erwischen ließ und somit ihren Schrei nach Aufmerksamkeit äußerte. Sie wollte gerettet werden, bevor die Sucht sie einholt.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Sucht nach Nikotin setzt schleichend ein: &lt;/strong&gt;„Das Suchtpotenzial beginnt dann, wenn der Ekel überwunden ist“, erklärt Beck das Paradox der Nikotinabhängigkeit. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Abhängigkeit: Die psychische und die physische Sucht. Die psychische Abhängigkeit stellt allerdings das größere Problem dar. Die Zigarette nimmt eine gewisse Rolle im Leben ein und dient den Rauchern etwa als Anlass für eine Pause und als Hilfsmittel zur Knüpfung sozialer Kontakte. In vielen Situationen, in denen Raucher zur Zigarette greifen, tun sie dies nicht aus Lust, sondern aus Gewohnheit. Sie verbinden automatisch die Zigarette mit gewissen Situationen beziehungsweise mit ihrer Gefühlslage. Gerät man in solch eine Gewohnheitssituation, fühlt sich unwohl, weiß man sich nur mit einer Kippe zu helfen – darum ist es so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören. Die physische Abhängigkeit ist nicht weiter tragisch, da sich der Körper schon nach relativ kurzer Zeit auf die fehlende Nikotinzufuhr einstellen kann.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="vertical-align: baseline; margin: 0px;" title="Rauchen 1" src="cid:fb7befe43ccf4a34a6aa33cf8a28dfe3/semi_large/Rauchen_pixelio.de.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Am 1. August wurde das Gesetz der „rauchfreien Schule“ &lt;/strong&gt;in Baden-Württemberg eingeführt, das ein absolutes Rauchverbot an Schulen, selbst für die Lehrkräfte, verordnet. Damit versucht die Regierung, den öffentlichen Zigarettenkonsum von Minderjährigen einzuschränken. Dies bestätigt auch Stehle: „Zumindest optisch hat der Konsum an den Schulen abgenommen.“ Er weiß aber auch, dass man den Rauchkonsum an Schulen nicht komplett einstellen kann. Und manche Schulen versuchen gar nicht erst, die Schüler am Qualmen zu hindern. So stehen an den Freiburger Angell-Schulen an mehreren Stellen nach Aussagen verschiedener Schüler Raucherplätze mit Aschenbechern bereit. Ein Hausmeister bestreitet allerdings gegenüber dem f79, dass es offiziell gestattet sei, an der Schule zu rauchen, die Schulleitung selbst wollte sich nicht zu dem Thema äußern.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Trotz des abnehmenden Zigarettenkonsums &lt;/strong&gt;Minderjähriger ist das Suchtverhalten der Jugendlichen immer noch ein ernstzunehmendes Thema. Mit verstärkter Jugendarbeit an Schulen oder dem Verbieten von Zigarettenwerbungen, die auf ein verführerisches Image setzen, könnte man den Konsum bei Minderjährigen verringern. Und dann müsste keiner mehr seinen Ekel überwinden, nur um endlich zum Süchtigen zu werden.&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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    <title>„Svenjas Reise“ – ein f79-Blog / Folge 10: Ferien bis März</title>
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      <name>Text &amp; Bilder // Svenja Lampe / f79</name>
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    <updated>2011-12-09T09:33:22Z</updated>
    <summary>f79-Autorin Svenja bloggt für euch von ihrem Auslandsjahr in Chile. In dieser Folge hat die Freiburger Schülerin besonderen Grund zur Freude: Es sind Schulferien. Endlich. Bis März (!!!). Wenn das mal kein guter Start in eine festliche Adventszeit in Chile ist. Aber Moment: Warum bleibt Svenjas Nikolasstiefel leer? Doch ein Grund zum traurig sein...?</summary>
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    <redaxatom:articleContent>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch, 7. Dezember, en la noche. &lt;br /&gt;Ein sehr ereignisreicher Tag liegt hinter mir.&lt;br /&gt;1.	ICH HABE FERIEN!!! und jetzt haltet euch fest: BIS ANFANG MÄRZ!&lt;br /&gt;2.	Meine Schwester Coni hat heute Geburtstag&lt;br /&gt;3.	In einer großen Zeremonie wurde heute der Weihnachtsbaum im Zentrum... äh, illuminiert? Mir fehlt das Wort dafür, aber ihr wisst schon was ich meine.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Bienvenida Vacaciones!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Arbeitsmarathon, der auch in Deutschland schwer zu toppen ist, kehrt jetzt endlich ein  wenig Ruhe ein und wir können die Adventszeit genießen. Gestern war Nikolaus und das erste mal in meinem Leben blieb mein Stiefel leer. Da wurde ich dann doch ein bisschen sentimental und habe mich nach dieser magischen Stimmung gesehnt, die sonst immer über diesem Tag liegt. Aber, da kann man nichts machen: Andere Kultur, andere Sitten. Und so viel Zeit, dem Nikolaus hinterher zu trauern hatte ich dann auch nicht, schließlich musste ich noch das Geburtstagsgeschenk für meine Schwester fertig machen.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Conis Geburtstag war sehr schön.&lt;/strong&gt; Wir haben uns mit Freunden getroffen, Chips und Torte gegessen, viel geredet und gelacht. Am Abend sind wir in die Stadt gegangen und haben uns das Spektakel mit dem Weihnachtsbaum angesehen. Wir lagen auf der Wiese, haben heiße Schokolade getrunken und der Menschenmenge zugehört, die sich um den Baum geschert hatte und vergnügt Weihnachtslieder sang. Ein paar Reden wurden gehalten, natürlich auch die Nationalhymne gesungen und dann wurde von zehn runter gezählt. Bei 0 gingen die ganzen Lichter an und haben abwechselnd mit dem gigantischen Stern auf der Spitze des grünen Kegels geblinkt. Lautes Ooh und Aah. Wie schön.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Apropos Weihnachtslieder singen: &lt;/strong&gt;Ich war, hier in Punta Arenas, auf einem Konzert, auf dem sie deutsche Weihnachtslieder gesungen und gegeigt haben. &lt;br /&gt;Mein kleiner Bruder geht auf die „Deutsche Schule Punta Arenas“ und hatte ein Konzert mit seiner Jahrgangsstufe im „Casino“. (der nobelste Schuppen in P.A ;) ) Ich saß mit meinen Eltern in der Zuschauerreihe und habe leise mitgesungen, als die kleinen – in gestochen scharfem Deutsch – Lieder wie "Oh du Fröhliche", "Alle Jahre wieder", "Stille Nacht" und "Ihr Kinderlein kommet“ angestimmt haben.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="Fleisch" src="cid:e3026afb03e745f69a8e9711bcc269bb/semi_large/" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Wochenende kam ich noch einmal mit der Deutschen Schule in Kontakt.&lt;/strong&gt; Eine Art „Tag der offenen Tür“ für die Schüler und Familien der Deutschen Schule mit- natürlich – jeder Menge leckerem Essen. Wir kamen an und haben erst einmal einen Tisch für uns und die befreundeten Eltern „besetzt“. „Lass uns mal draußen umsehen“ schlug meine Schwester Katherine vor. Ich war sofort dabei und so liefen wir nach draußen und sahen uns ein bisschen um. Alles ganz harmlos und wie gewohnt jede Menge Tische mit Spielangeboten für die Kleinen. Meine Mutter winkte uns herbei und so liefen wir zu ihr. „Guck mal da, Svenja!“ KREISCH!! Umdrehen-wegrennen-wieder umdrehen und mit der Hand vor den Augen vorsichtig annähern. SO VIEL TIER! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der erste Moment schockte mich total.&lt;/strong&gt; Zirka 12-15 KOMPLETTE Schafe, also Haut abgezogen und Organe draußen, hingen gekreuzigt um zwei Feuer und bruzelten vor sich hin. Genug Fleisch, um den Bedarf für mein ganzes Leben zu übertreffen.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;"Das sind sehr viele Tiere"&lt;/em&gt;, gab ich zu bedenken. &lt;br /&gt;&lt;em&gt;„Ja, sind auch sehr lecker“&lt;/em&gt;, kam als Antwort.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="Deutsche" src="cid:e9a08964418046d6ba60ca4974c36530/semi_large/" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Faszinierenderweise  ist echt alles weg gekommen.&lt;/strong&gt; Abgesehen von dem Fleischschock, nach welchem ich mir vorgenommen hatte, in Deutschland Vegetarierin zu werden, gab es aber noch mehr Attraktionen, welche, laut dem Colegio Aleman, typisch Deutsch waren. Zum einen eine echt elegante Zapfanlage, an der ausgeschenkt wurde, aber nur an die über 18-jährigen. Der Abschlussjahrgang nahm das als Anlass sich ein bisschen einen zu süppeln, so ganz legal mit Genehmigung der Lehrer. Wegen einer weiteren typisch deutschen Attraktion wäre ich vor Scham am liebsten im Boden versunken. Gegen Bezahlung konnte man seinen Kopf auf den Körper einer leicht bekleideten „Deutschen“ im Dirndl oder auf den attraktiven „Deutschen“ mit Bier in der Hand machen lassen (oben ein Bild der "typisch Deutschen" in Chile). Que vegüenza! Ich hatte meinen Spaß, wollte dann aber doch nicht dafür bezahlen, ein Foto von meinem Kopf auf einer „echten Deutschen“, dafür war ich mir dann doch trotz fehlendem Dirndl Deutsch genug.&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zurück zur Chilenischen Kultur:&lt;/strong&gt; Ich habe das erste Mal in meinem Leben einen Chilenischen Kindergeburtstag „mitgemacht“. Meine Cousine Ignacia ist 7 geworden und es gab eine gigantisch große Hello Kitty- Torte für sie (siehe unten). Und statt Topfschlagen und Spaghetti Bolognese gibt’s Piñata und Completos. Nach Completos sind die Chilenen ungefähr so süchtig wie die Deutschen nach Döner. Ein Hotdog mit ungesund rosafarbener Wurst, Avocadocreme und Tomate. Seehr empfehlenswert. (Übrigens teile ich die Ansicht meiner Chilenischen Freunde und Familie, dass Avocado einfach zu allem lecker schmeckt!!)&lt;/p&gt;&#xD;
&lt;p&gt;&lt;img style="margin-top: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; vertical-align: baseline;" title="Kigebu" src="cid:d9a888c7c9ae4396a32c81d726fa5b70/semi_large/" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;</redaxatom:articleContent>
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