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Job & Karriere

Handgemachter Freizeitspaß - Im Europapark in Rust arbeiten zeitweise 500 Handwerker gleichzeitig

Wer Europapark hört, denkt unweigerlich an Achterbahnen und Freizeitvergnügen. Damit das auch so bleibt, müssen aber einige Leute erst mal Hand anlegen: Fahrattraktionen, Kulissen und Kostüme müssen gebaut, gewartet und geschneidert werden. Daher beschäftigt der Park über 130 Handwerker aus allen möglichen Gewerken in Festanstellung – und holt sich regelmäßig auch Hilfe von Handwerksbetrieben aus der Region, sodass sich zeitweise bis zu 500 Handwerker gleichzeitig arbeitend im Park befinden.

 
 

Wir befinden uns im Märchenwald, Frau Holle schüttelt gerade ihre Kissen über dem Märchenshop aus, unten läuft die Euromaus durch den künstlichen Schnee. Tischlermeister Johannes Ruh betrachtet zufrieden sein Werk – er und seine 12 Schreiner- und Zimmererkollegen haben dem Laden vor Kurzem ein neues Interieur verpasst. Aber nicht nur die Holzarbeiter waren am Werk: Einige der 32 Europapark-Schlosser haben die Mechanik der Frau-Holle-Figur gebaut, ein bis zwei der 18 Maler haben das Haus und die Figuren angestrichen und aus dem 16-köpfigen Team des Kostümateliers entstammt die Mausverkleidung – und wohl auch die der Frau Holle.

Dieses Beispiel verdeutlicht: Wo der Zuschauer in die Kulisse des Parks eintaucht, hat das Handwerk bereits seinen Fingerabdruck hinterlassen. Und es verdeutlicht im Umkehrschluss auch etwas anderes. Nämlich, dass Handwerksberufe alles andere als alltäglich sind – in dem Fall wohl eher „freizeitlich“.

 

Elektromeister Horst Römer (2. Bild links außen) ist Technischer Leiter des Parks. Er weiß: „Wir sind auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen und bieten daher auch Lehrstellen in fast allen Bereichen an.“ Also: Ab in den Europapark – auf Jobsuche natürlich!

 
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