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Job & Karriere

„Ich kann das und ich schaffe das!“

Viele junge Menschen gehen, bevor sie ins Berufsleben starten, noch einmal ins Ausland. Linda Vogel hat es anders gemacht: Sie hat einen Auslandsaufenthalt während ihrer Ausbildung eingeplant. Genauer gesagt: nach England. Ihr Freiburger Arbeitgeber, die Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Haufe Gruppe, hat der angehenden Medienkauffrau für Digital und Print einen Erasmus-Aufenthalt auf der britischen Insel ermöglicht. In Guildford, in der Nähe von London, lebte die 20-Jährige bei einer Privatfamilie, ging für Englischkurse aufs dortige College und lernte im Rahmen eines Praktikums eine britische Firma kennen.

 
 

„Ich wollte die Arbeitswelt im Ausland kennenlernen, sprachliche Sicherheit gewinnen und mich persönlich weiterentwickeln“, erklärt Linda ihre Motivation für den Trip nach England. Also bewarb sich die Schallstädterin für das aus EU-Mitteln geförderte Erasmus-Programm. 60 Prozent der Kosten übernahm der Organisator, von den restlichen 40 Prozent musste die 20-Jährige die Hälfte selber aufbringen, der Arbeitgeber übernahm die andere Hälfte. „Wir sehen es als unsere Verpflichtung, den Auszubildenden diese Möglichkeit durch eine finanzielle Unterstützung zu eröffnen. Aber wir wollten auch, dass sich die jungen Leute beteiligen, damit deutlich wird, dass ihnen diese Erfahrung etwas wert ist“, erklärt Ausbildungsleiter Markus Reh.

So startete Linda am 27. September nach England. Für die Weiterentwicklung ihrer Sprachkenntnisse ging sie aufs College of Surrey in Guildford und arbeitete bei „Digital Clarity“, einem Online-Marketing-Unternehmen, das für die Online-Auftritte von größeren Firmen wie Mercedes oder Santander zuständig ist. Es war vor allem der Alltag, der die junge Frau begeisterte. Auch weil er ihr Kulturunterschiede vor Augen führte: „Die Briten haben ganz andere Arbeitszeiten als wir. In der Mittagspause gehen sie tatsächlich gelegentlich ins Pub und trinken ein Bier.“ Auch die Essgewohnheiten der Engländer – insbesondere Fish and Chips – lernte die Deutsche kennen: „Das ist wirklich eine Gewöhnungssache. Es gibt sehr viel Fast-Food, Cookies und Muffins und überall Sandwiches.“ Das eine oder andere Kilo musste sich die Auszubildende nach ihrer Rückkehr erst einmal wieder abtrainieren. Bereuen tut sie den Trip aber keineswegs: „Es war eine sehr schöne Erfahrung. Man wird offener und kann sich auch vorstellen, später im Ausland zu arbeiten.“

 

 

Warum aber ist es für eine angehende Medienkauffrau bei einem deutschen Unternehmen überhaupt wichtig, eine Fremdsprache zu beherrschen? „Wir haben auch Standorte in San Francisco, China oder Rumänien, mit den Kollegen wird nur auf Englisch geredet“, erklärt Linda. „Natürlich haben wir auch Englischunterricht in der Berufsschule, aber es ist natürlich etwas ganz anderes, ob man es im Klassenzimmer oder vor Ort lernt.“ Seit sie in Guildford war, versteht Linda gesprochenes Englisch viel besser als vorher, sagt sie.

„Neben der Sprach- ist insbesondere auch die Persönlichkeitsentwicklung ein ganz wichtiger Faktor“, betont Reh, „durch die Selbstständigkeit, die durch eine solche Reise gewonnen wird, machen die Schüler/Studenten wirklich einen Quantensprung.“ Die Auszubildende sieht das ähnlich: „Man kommt in eine Familie und eine Firma, in der fremde Leute in einer ganz anderen Sprache sprechen. Und dann merkt man: Ich kann das und ich schaffe das.“

 

INFOS

Ausbildung bei Haufe-Lexware

Ausbildungsberufe // Veranstaltungskauffrau, Medienkauffrau, diverse Bachelor-Studiengänge

Voraussetzungen // mindestens mittlere Reife,

persönliche Eigenschaften // kommunikativ, teamfähig, Organisationsgeschick, Eigeninitiative, Flexibilität

Kontakt (Ansprechpartner) // Markus Reh, 0761-898-3804, markus.reh@haufe-lexware.com

Im Netz // www.haufe-lexware.com/karriere

 
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