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Job & Karriere

Pflegewissenschaft: zwei Fliegen mit einer Klappe

Du willst patientenorientierte Pflege mit einer Hochschulausbildung verbinden? Du willst Praxis und Theorie kombinieren? Und vielleicht Karriere machen? Dann könnte der Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft an der Uni Freiburg das Richtige sein. Zumal er sich neuerdings mit einer Pflegeausbildung kombinieren lässt.

 
 

Azubis in der Gesundheits- und Kinder-/Krankenpflege können ihre Ausbildung jetzt in ein dreijähriges Hochschulstudium integrieren. Wer die Ausbildung gerade begonnen hat, kann sie somit wissenschaftlich erweitern. Quasi zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Innerhalb von vier Jahren kann man so eine berufliche Ausbildung mit regulärer staatlicher Anerkennung und ein wissenschaftliches Bachelorstudium absolvieren.

Die Kombination aus Studium
und Ausbildung lohnt sich: Mit einem Bachelorabschluss in Pflegewissenschaft sind Absolventen für die Herausforderungen der Pflege bestens gewappnet, betonen die Studiengangsleiter der Universität Freiburg. Die Pflegewissenschaftler arbeiten im Team mit Patienten und deren Familien. Zudem sind sie pflegefachliche Ansprechpersonen im therapeutischen Team. Auch bei Praxis- und Forschungsprojekten können sie mitwirken.

Die Studierenden erwerben im Laufe des integrierten Studiums mit dem Bachelor of Science Kompetenzen in der direkten klinischen Pflege sowie eine wissenschaftliche Basiskompetenz auf internationalem Niveau, betonen die Verantwortlichen. Zum Erwerb klinischer Kompetenzen sind in jedem Semester Berufspraktika vorgesehen. Prüfungen erfolgen studienbegleitend in Modulen.
Im dritten und letzten Studienjahr vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse in einem Fachbereich ihrer Wahl.

Malerisch: Im australischen Brisbane kann ein Forschungspraktikum gemacht werden.


Studierende haben im
5. Semester die Gelegenheit, während eines zweimonatigen Forschungspraktikums an der University of Queensland in Brisbane Erfahrung im Ausland zu sammeln und den australischen Sommer zu genießen. Aktuell ist das Angebot durch ein Stipendium der Gastuniversität gut finanzierbar, heißt es bei den Studiengangsleitern. Weitere Kontakte mit US-amerikanischen Universitäten bestehen, ein zukünftiger Austausch wird angestrebt.

Auch finanziell ist die Kombination aus Studium und Ausbildung interessant. „Das Ganze lässt sich super finanzieren durch die Ausbildungsvergütung während der beruflichen Ausbildung“, betonen die Leiter. Im letzten Studienjahr bestehe zudem die Möglichkeit, parallel zum Studium schon 50 Prozent als Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger zu arbeiten, um Praxiserfahrung zu sammeln und Geld zu verdienen.

Voraussetzungen für den Bachelor Pflegewissenschaften sind Abitur beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife und eine sogenannte pflegerische Basisqualifikation. Das bedeutet, dass man bei Studienbeginn ein Jahr in einer beruflichen Erstausbildung in der Gesundheits- und Kinder-/Krankenpflege absolviert haben muss. Wer den Bachelor in Pflegewissenschaften erworben hat, hat die Möglichkeit, ein Master-Studium dranzuhängen und zu promovieren.

Auch eine abgeschlossene
Pflegeausbildung kann mit dem Bachelor Pflegewissenschaften kombiniert werden. So kann man sich in nur zwei Jahren mit dem Bachelorstudium im Bereich der klinischen Pflege weiterbilden. Auch für Interessenten ohne Abitur gibt es Möglichkeiten, an die Hochschule zu kommen. Diese können bei den Studiengangsleitern erfragt werden.f79

Info

Studienbeginn // jeweils zum Wintersemester
Bewerbungszeitraum // 1. Juni bis 15. Juli
Abschluss // Bachelor of Science Pflegewissenschaft
Im Netz // www.med.uni-freiburg.de/studium
E-Mail // pwi-beratung@uniklinik-freiburg.de

 

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