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Musik & Medien

Haiyti - eine extravagante Newcomerin aus Hamburg

Die deutsche Rapperin Haiyti aus Hamburg hat ihr erstes Album „Montenegro Zero“ rausgebracht. Die meisten Tracks orientieren sich an Trap-Beats, sowie am „Cloud Rap“. Montenegro Zero ist das zweite Soloalbum der schrillen Rapperin mit der extravaganten Stimme. Das Album mit zwölf Tracks ist am 12. Januar 2018 erschienen. f79-Autor Titus Sierra hat sich die Platte angehört und findet sie überzeugend.

 
 

Haiytis Image lehnt sich an die Frankfurter Rapperin Schwesta Ewa an. Doch ein wirklich eigenes Image besitzt sie nicht - ihr Style ist zu variabel dafür. Kritiker könnten das bemängeln, jedoch bietet Haiyti vor allem ein breites Spektrum an Styles.


Die stärksten Tracks des Albums sind Monacco, Gold und Bahama Mama. Monacco überzeugt mit der entspannten Atmosphäre, dem fetten Beat. Man hört den Song so oft, dass er irgendwann wie ein Mantra klingt. Auch wenn der Text nicht besonders facettenreich ist - es geht um ihr Haus in „Monacco“, eine Yacht und Diamanten, der Track macht einfach Laune.


Platz 2 auf der Liste übernimmt „Gold“. Was sich erst nach gepitchten Vocals anhört, entpuppt sich doch als ihre unveränderte, schrille, aber ausdrucksstarke Stimme. Der Beat in Verbindung mit dem authentischen Text macht das Lied zu einem extravaganten, bassreichen Liebessong.

 

Die 3 geht an „Bahama Mama“. Einem Track, ähnlich wie Monacco. Viele narkotische Wiederholungen, satter Bass und Autotune.

 

Weniger stark ist dafür im Großen und Ganzen ihre Textqualität. Oft klingen die Lyrics nach Beta-Kritzeleien, daran kann man noch arbeiten. Alles in allem eine starke LP die mit starken Beats, welche die lyrischen Unreinheiten überwiegen, überzeugt.

 

 

 

 

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