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Sport & Freizeit

Chrissy Hellstern: Aufruf für Freiburgs Skatepark

„Er ist eines der größten Skate-Talente hier in Freiburg“, sagt der Freiburger Skate-Veteran Matthias Kappler über Chrissy Hellstern. Der 16 Jahre alte Freiburger Schüler skatet für sein Leben gern und hat Freiburgs neuen Skatepark am Dietenbachsee auf Herz und Nieren getestet. Fürs f79 schreibt Chrissy, was der Park für ihn bedeutet, wie er sich fährt und warum man dafür spenden sollte.

 
 

Ich bin Chrissy Hellstern, 16 Jahre alt und gehe zur Zeit auf die Staudinger Gesamtschule. Ich bin in Freiburg geboren und habe vor zirka sechs Jahren mit dem Skateboardfahren angefangen. Ich habe schon einige lokale Wettbewerbe gewonnen, bin bei den Deutschen Amateuren unter der Top Ten gelandet und fahre für das Team vom Boardshop Freiburg.

Früher war ich fast jeden Tag im Rieselfelder Skatepark oder im Haus der Jugend unterwegs, weil es keine anderen Möglichkeiten gab. Viele der Freiburger Skater sind daher hauptsächlich auf der Straße gefahren und haben sich dort Plätze zum Fahren gesucht. Wir sind auch öfters in Städte wie Basel und Karlsruhe gefahren, weil es dort bessere Möglichkeiten gibt, vor allem im Winter.

2009 hat sich in Freiburg
die Initiative „Skatement“ gebildet. Auch ich war Teil davon. Wir haben angefangen, uns aktiv für einen Skatepark in Freiburg einzusetzen. Monatlich gab’s ein Treffen im Haus der Jugend. Unser Ziel war, dass Freiburg endlich seinen eigenen richtigen Skatepark bekommt. Im Mai war es dann endlich so weit: Eröffnung!

 

Gekonnt: Chrissy beim Skaten in Freiburg

 

Mit dem Dietenbach-Skatepark ging für mich ein Traum in Erfüllung. Ich sehe dort zum Beispiel alte Gesichter wieder, die ihr Skateboard schon an den Nagel gehängt haben und jetzt wieder motiviert sind. Außerdem sind dort einige neue Kids, die anfangen wollen zu Rollen, was mich sehr freut.

Wir haben erwartet
, dass der neue Skatepark flüssig zu fahren ist und möglichst vielseitig wird. Ich denke, das wurde gut umgesetzt. Der Skatepark ist zwar etwas anspruchsvoll geworden. Es gibt etwas viel Transition (Rundungen wie bei einer Halfpipe), aber ich persönlich bin damit zufrieden. Man lernt dort schneller Tricks und kann besser trainieren.

Trotzdem ist einiges nicht umgesetzt worden, das wir Skater auf jeden Fall in diesem Skatepark haben wollten. Wir hoffen jetzt auf einen weiteren Bauabschnitt (bisher wurde erst einer von drei geplanten umgesetzt). Dafür haben wir ein Spendenkonto eröffnet, womit man die Möglichkeit hat, den Bau zu unterstützten.

 

Info

 

 

Freiburgs Skater sammeln Geld für die Erweiterung ihres Skateparks. Die Eugen-Martin-Stiftung hat sich bereiterklärt, die gesammelte Summe zu verdoppeln. Zum Spendenkonto geht's hier: Skatement sammelt Spenden

Das Stadtmagazin chilli hat im Mai über die Eröffnung des Skateparks berichtet: Freiburgs erster Skatepark ist eröffnet – doch nicht alle sind glücklich

 
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