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Sport & Freizeit

Hey, ab in den Süden...!!!

Urlaubsfans aufgepasst! In diesem Artikel geht es um verschiedene Urlaubsarten, die ihr dann natürlich alle ausprobieren könnt. Wart ihr schon einmal campen oder in einem richtigen Partyurlaub, oder seid ihr eher die Urlauber, bei denen das Sightseeing oberste Priorität hat? Klar ist, dass jede dieser Arten Urlaub zu machen etwas Besonderes ist.

 
 

Der typische Partyurlaub


Zuerst einmal ist da der Partyurlaub. Dieser Urlaub hat kaum etwas mit Erholung und Abschalten zu tun, stattdessen sollte er so etwas wie eine ein- oder auch zweiwöchige Endlosparty für dich sein. Die Nacht wird zum Tag und nach bereits einigen Nächten findet man seine Stammdiskothek. Tagsüber wird sich dann am Pool, am Strand oder, wenn man es mit dem Feiern zu sehr übertrieben hat, im Bett ausgeruht, damit man für den Abend wieder fit ist. Erholung kann man dieses Programm nicht gerade nennen, aber „man ist ja auch nur einmal jung“. Ideale Reiseziele hierfür sind natürlich Mallorca, Ibiza, Bulgarien und Lloret. Doch jeder Partyurlaub bringt neben dem ganzen Spaß auch ein paar Nachteile mit sich. Zunächst wäre da die erhöhte Sonnenbrandgefahr, wenn man todmüde sein Mittagsschläfchen in der Sonne hält. Ausgepowert tut so eine Siesta in der Sonne zwar ganz gut, nur sollte diese dann auch wirklich kurz sein. Den nächsten Minuspunkt, der dem Partyurlaub zugeschrieben werden muss, ist die große Orientierungslosigkeit, die mit erhöhtem Alkoholspiegel auftreten kann. Betrunken das richtige Hotel in einer fremden Stadt zu finden, in der die Leute dann auch noch, zu allem Entsetzen des Betrunkenen, eine fremde Sprache sprechen, scheint dann beinahe unmöglich. Ihr seht also, dass ein Partyurlaub auf jeden Fall einmal sein muss, denn eine Endlosparty gehört heute nun mal zum Jungsein.

Campen ist cool


Hat man sich dann im Partyurlaub mal so richtig ausgetobt, kann das Campen, eine etwas ruhigere und erholsamere Variante des Urlaubs, genau das Richtige sein. Überall in Deutschland, aber auch in den anderen europäischen Ländern gibt es tolle Campingplätze, die nahe an Seen oder dem Meer liegen. Schlägt man hier sein Zelt mit ein paar Freunden oder gar der ganzen Clique auf, kann man eigentlich nichts falsch machen. Bei schönem Wetter sind Lagerfeuerabende oder auch einmal eine kleine Party vorprogrammiert. Auf Campingplätzen ist immer etwas los und so lernt man auch oftmals beim Campen andere Leute kennen, die dann die eigene Gruppe erweitern. Wichtig ist nur, dass man vor dem Campingvorhaben das Wetter bedenkt, denn wer will schon in einem Zelt liegen und die ganze Zeit frieren oder „vom Winde verweht“ werden. Camping ist also eine erholsamere und vor allem billigere Alternative zu einem Partyurlaub auf „Malle“, kann aber mit den richtigen Leuten genauso viel Spaß machen!

Überall auf der Welt gibt es so viel zu sehen


Ist es mit dem Feiern erst einmal genug oder möchte man auch einmal ein bisschen Bildung genießen, so sollte man sich in einen Sightseeing-Urlaub begeben. Zwar ist dieser lange nicht so entspannend wie der gewöhnliche Kluburlaub, doch lernt man hier auch einmal Land und Leute kennen. Es ist aufregend sich Sehenswürdigkeiten wie den Big Ben in Großbritannien, den schiefen Turm von Pisa oder aber auch einfach nur die Kultur und die Menschen des Landes anzusehen und kennen zu lernen. Es geht hier nicht nur um staubige Statuen oder langweilige Stadtführungen, sondern um die Philosophie und das Leben „anderswo“. In diesem Urlaub kann man viel lernen und entdecken, was einem dann das ganze Leben lang erhalten bleibt. Natürlich ist auch diese Form des Urlaubs nicht ganz billig, nur scheint es vielleicht den meisten sinnvoller ihr Geld für Sehenswürdigkeiten anstatt für Tequila im Partyurlaub auszugeben.

Urlaub ist zum erholen da


Hat man dann viel Geld gespart oder die Eltern überredet zu bezahlen, kann man sich einen Kluburlaub leisten. Entspannung und Verwöhnen stehen hier an oberster Stelle. Nach einem herrlichen Frühstück kann man sich aussuchen, ob man sich nur an den Pool oder den Strand legt oder beim Programm der vielen Animateure mitmacht. Neben Beachvolleyball, Tanzen und Yoga kann man auch eine Massage oder eine Kosmetikbehandlung in Anspruch nehmen. Der Nachteil an einem Kluburlaub ist, dass es meist wenig Jugendliche in diesen Anlagen gibt. Zwar gibt es jeden Abend Programm, doch auch das kann einem schnell langweilig werden.

Sonstiges


Für die Abenteurer unter euch gibt es dann ja auch noch die Europa- oder Weltreise. Und wenn ihr nach diesen ganzen Urlauben dann immer noch Lust auf mehr habt, aber eine gähnende Leere in eurer Kasse herrscht, dann schlage ich euch vor, Urlaub in „Balkonien“ zu machen, denn nach den ganzen Trips werdet ihr sowieso feststellen: „Daheim ist es eben doch am schönsten!“

Ein Artikel aus "Financial t('a)ime", Schülerzeitung der Kaufmännischen Schule (mit Wirtschaftsgymnasium) Tauberbischofsheim.

 
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