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Sport & Freizeit

Freiburger Jongliertreffen-2010: Von Deutschen Meistern und Supertalenten

Eine spektakuläre Szenerie bot sich Spaziergängern vom 11.-13. Juni, die die Wiese hinter dem Bürgerhaus und der Jahnhalle in Freiburg-Zähringen überquerten: Jongleure mit Bällen, Ringen, Keulen und noch viel ausgefalleneren durch dike Luft fliegenden Gegenständen, Diabolo-, Devilstick- und Poi-Spieler soweit das Auge reicht. Zwischendrin noch einige Artisten mit Contact-Balls oder auch Akrobaten, die gerade dabei waren, sich auf irgendeine Art und Weise zu verrenken. Eine unglaublich bunte Wiese mit lustigen Gestalten eben. Anlass war das Jonglier-Treffen, das seit über zehn Jahren vom Verein „Jonglieren in Freiburg“ organisiert wird. f79-Autorin Thanh Tran hat sich für euch in die Flugbahn verschiedenster Objekte begeben.

 
 

Mehr als nur Bälle werfen

Wer dachte, Jonglieren wäre einfach ein monotones „in der Luft halten“ von drei Bällen, hat sich sichtlich getäuscht. Jonglieren kann man genauso mit Ringen, Keulen, Hüten und Messern, aber auch Diabolo oder Poi spielen, sowie das Swinging und unzählige andere Dinge gehören in den Bereich der Jonglage. Das machte das Jonglierfestival 2010 in Freiburg Zähringen deutlich. Mehr als 250 Jonglierbegeisterte, über 200 nicht aus dem Raum Freiburg, kamen zusammen und nutzten das seit 1999 bestehende, alljährliche Festival, um sich auszutauschen, neue Tricks zu lernen, aber auch einfach um Leute zu treffen, die das selbe Hobby teilen. Die Jongleure verbrachten die drei Tage auf der großen Wiese und in der Halle und übernachteten sogar vor Ort.



Für den Grundschullehrer Axel Horn aus Schwäbisch Hall war der weite Weg nach Freiburg kein Hindernis, zum fünften Mal am Festival teilzunehmen. Horn fing während seiner Jugend mit dem Jonglieren an und leitet im Moment die Zirkus AG an seiner Schule, mit der er am Ende jedes Schuljahres eine Aufführung macht. Mit seiner außergewöhnlichen Hut-Jonglage tritt er auch öfters für Kinder auf.

Internationales „Supertalent“

Auch der 15-jährige Thomas Janke aus dem 200km entfernten Memmingen kam zum Festival. „Als ich acht Jahre alt war, habe ich im Zirkus Jongleure gesehen die mich sehr beeindruckt haben. Seitdem bringe ich mir das Jonglieren selber bei. Heute kann ich mit 6 Keulen, 7 Bällen und 7 Ringen jonglieren.“ Thomas trat bereits über 40 Mal im Fernsehen auf und hat bei einem Jonglierwettbewerb in Monaco den dritten Platz belegt. Sogar bei der Fernsehshow „Das Supertalent“ hat Thomas es durch die ersten drei Runden geschafft. Der junge Jongleur jonglierte auch schon beim Zirkus Krone sowie auf Kreuzfahrtschiffen. Ab September wirft er zwei Monate lang im Europa-Park verschiedene Dinge durch die Luft.

Der Deutsche Yo-Yo-Meister am Start

Unter den Jongleuren war dieses Jahr auch der amtierende deutsche Yo-Yo- Meister Kojo Boison. Der Schüler des Rotteck-Gymnasiums Freiburg trat auch bei der Public-Show auf und brachte jeden einzelnen Besucher mit seiner Choreografie ins Staunen. Bereits zum dritten Mal war Kojo auf dem Festival und freut sich jedes Jahr zu Recht bereits aufs Kommende.



Jongleure, ob Anfänger oder Profis können auf dem alljährlichen Jongliertreffen ihr Können erweitern. Es werden auch immer Workshops angeboten und die Stimmung ist klasse. Bei der Public-Show treten viele dann auf und zeigen auch den Nicht-Jongleuren wie vielseitig dieses Hobby sein kann. Wer jongliert oder es gerade anfängt, MUSS einfach zum Festival gehen.
2011 geht das Festival vom 20. bis 22. Mai über die Bühne.

Weitere Infos: www.jonglieren-in-freiburg.de

 
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